Gelungene Filmpremiere in Bleicherode ….großer Bahnhof und glückliche Gesichter in der Bergmannsstadt

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Gut ein Jahr ist vergangen seit den Dreharbeiten in der Kalistadt Bleicherode …

Angefangen hat alles mit einer Idee …die schnell die Runde machte und der Vision hier in Bleicherode einen Film zu drehen.
Bei einem offenen Casting im Frühjahr 2019 mit rund 300 Bewerbern aus der Bergmannsstadt und Umgebung, fand der renommierte TV und Film Regisseur Hans-Günther Bücking, ( er ist selbst gebürtiger Bleicheröder) schließlich 28 Talente, die neben Filmpreisträgerin Marion Mitterhammer und Bruno Jonas in
„Lotti-Bleicherode der etwas andere Heimat Film“ spielen sollten.

Gesagt getan mit Unterstützung der Stadt und vieler fleißiger Helfer wurde das Projekt schließlich umgesetzt.

Am gestrigen Abend war es dann endlich soweit, die große Premiere des „Bleicherode Films“, dem seit Wochen in Bleicherode entgegen gefiebert wurde, fand nun an dem Ort statt an dem alles begann.

Und sie kamen alle, die am Film beteiligt waren, gaben geduldig Interviews und standen für Fotos bereit.
Alle Unstimmigkeiten die im Vorfeld aufgetaucht waren, waren plötzlich vergessen und man war und ist Stolz auf das Projekt „Lotti“, „das auch als eine Art Werbung für den Ort Bleicherode verstanden werden soll.“
So der Bürgermeister der Stadt Frank Rostek im Vorfeld.
Die Präsidentin des Thüringer Landtages Birgit Keller sieht den Film als Fingerzeig für den Mut der Menschen dieser Region sicht etwas zu trauen und als Zeichen gegen die Unterdrückung der Kultur aus bestimmten Kreisen.

Das Publikum aus nah und fern hatte am gestrigen Abend (und auch in den nächsten Tagen) die Gelegenheit den Film im Filmtheater Bleicherode nun in seiner fertigen Version zu sehen, zu stauen und sich selbst ein Urteil zu bilden, was die Filmschaffenden auf der Leinwand zustande gebracht haben.

Bei der Premiere jedenfalls gab es viele lobende Worte. Es wurde viel gelacht und es gab reichlich Szenenapplaus für alle Beteiligen.

Der Film selbst erzählt eine fiktive Geschichte über eine Frau Namens Lotti.
Vor Jahren verlies sie die Stadt Richtung Wien um dort ein Star zu werden….
nun kehrt sie zurück in ihre Heimat zur Beerdigung ihrer Mutter.

Doch ist das alles noch ihr zu Hause? Um das heraus zu finden muss sie nach der Beerdigung ihrer Mutter mit so manchem Vorurteil kämpfen.

Ihre sechsjährige Tochter Jenny hat sie damals in der Obhut ihrer Mutter gelassen.
Und diese Jenny will jetzt gar nichts von ihrer so lange verschollenen Mutter wissen.

Dafür wittert Jennys beste Freundin Kitty ihre Chance, dem normalen Leben in
Bleicherode zu entkommen.
Und auch die Männer Bleicherodes rücken Lotti bedrohlich nahe, nachdem ihr Geheimnis enttarnt ist.
Was will der Bestatter, der Bergwerksleiter, der Bäcker von ihr und welche Rolle spielt Fleischermeister Krautwurst?
Und warum taucht ein bizarrer Typ aus Lottis Wiener Tagen auf und was will er hier?

Das alles wirft Fragen auf….und die Dinge in Bleicherode (das teilweise als nicht gerade attraktiver Ort dargestellt wird und auch das sehr gewagte sprachliche Niveau hat den ein oder anderen sehr geärgert) nehmen im Film einen unerwarteten Verlauf…

Übrigens gab es nach dem Film nicht nur Lobesreden, Blumen und ein großes Büfett, sondern auch den Original „Regiestuhl“ aus dem Bleicheröder Freibad und 2 Sterne auf dem „Walke of Fame“ vor dem Filmtheater für Hauptdarstellerin Marion Mitterhammer und Regisseur Hans-Günther Bücking als Geschenk der Stadt.

Der Film läuft übrigens noch vom 13.02. bis zum 11.03.2020 um 17.00 und um 20.00 „weltexklusiv“ im Filmtheater Bleicherode.

Text und Foto: STefan Peter

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