Gegen Göppingen in der Erfolgsspur bleiben

0

Nach der Nationalmannschaftspause mit 13 Tagen ohne Bundesligahandball geht der Kampf um die internationalen Startplätze für den THC am Samstag, den 27. März, um 19:00 Uhr bei den Frisch Auf-Frauen aus Göppingen weiter. An diesem 24. Spieltag geht es nur um einen Sieg, um an den Verfolgern von Dortmund und Bietigheim dranzubleiben.

Rückblick:
Ganz ohne Handball vergingen diese 13 Tage nicht, weil die Nationalspielerinnen in ihren Verbänden gefragt waren und die Müller-Brüder als Cheftrainer der österreichischen Nationalmannschaft und Juniorenauswahl gefragt waren. Herbert Müller qualifizierte sich dabei mit zwei Siegen für die WM-Play Offs, wo die Österreich auf Polen trifft und nicht ganz chancenlos ist.
Zweimal drei Siege in Folge mit nur einer Niederlage bei der HSG Blomberg-Lippe dazwischen, so liest sich die Erfolgsspur des THC zuletzt. Dabei war die knappe Niederlage in Blomberg unnötig. Wäre sie nicht gewesen, würde der THC schon jetzt auf Platz drei der Tabelle stehen. So sind wir immer noch sechster mit derzeit 15 Minuspunkten. Vor dem THC liegen als Anwärter auf die EHF European League-Plätze der kommenden Saison die HSG Blomberg-Lippe und TuS Metzingen mit 12 sowie die Neckarsulmer Sport Union mit 13 Minuspunkten. Nach Göppingen empfängt der THC die Tussies am 03. April in der Salza-Halle zu einem 4-Punkte Spiel.
Im letzten Bundesligaspiel tat sich die Mannschaft gegen einen arg geschwächten Buxtehuder SV schwer, jedoch noch einen klaren 31:24-Erfolg gelandet. Das Auf und Ab über die gesamte Spielzeit muss in mehr Konstanz gebracht werden. Dann hätte man auch mehr Sicherheit und Ruhe im Spielaufbau. Herbert Müller legt den Finger auf die Wunde „Konstanz“: „Ich denke, dass beide Mannschaften nicht konstant waren. Dieses Auf und Ab meiner Mannschaft macht einen verrückt. Was jedoch zählt, sind die Punkte. Ich denke, wir müssen es schaffen, entschlossener zu sein und über 60 Minuten durchzuziehen. Wir werden fighten für den 5. Tabellenplatz.“, lautete sein Kurzkommentar nach dem Spiel gegen Buxtehude.

Zum Spiel:
Nach einer Reihe zahlloser Niederlagen gelangen Frisch Auf Göppingen zuletzt drei Siege gegen die Wildcats aus Halle, Mainz und Bad Wildungen. Gerade der unerwartete Auswärtssieg in Bad Wildungen war ein deutliches Lebenszeichen. Damit haben sie sich von den Abstiegsplätzen schon mal auf den Relegationsplatz 13 in der Tabelle gekämpft. Um den streiten wohl bis zum Ende Göppingen und der Aufsteiger Buchholz 08/Rosengarten. Darin liegt die Gefahr in diesem Auswärtsspiel. Der THC hat eine vermeintliche Favoritenrolle, aber die Gastgeber werden um jeden Ball fighten. Ein Sieg für Göppingen bedeutet Bonuspunkte im Abstiegskampf. Trotzdem muss der THC diese Rolle annehmen und einen Pflichtsieg landen. Dabei liegt es auf der Hand, die eigenen Stärken zu mobilisieren, Fehler zu vermeiden und konstant über 60 Minuten ein hohes Tempo zu halten, um den Gegner unter Druck zu setzen. Nach so einer zweiwöchigen Handballpause ist es gut, auf einen Gegner zu treffen, wo sich das Team wieder finden kann. Für den Thüringer HC gibt es keine leichten Spiele mehr. Vorsicht ist auf jeden Fall geboten, der THC hat schon in besseren Zeiten gerade in Göppingen Punkte liegen lassen. Die letzten 10 Spiele hat der THC alle gegen Göppingen gewonnen, zuvor verlor man im Meisterjahr 2016 in Göppingen überraschend mit 26:27 beim damaligen krassen Außenseiter. Mit 26 Siegen bei 4 Niederlagen und zwei Unentschieden spricht die Gesamtbilanz eindeutig für den Thüringer HC.

Zum Kader:
Wegen der Nationalmannschaftspause war kein geregelter Trainingsbetrieb möglich. Leider hat sich Arwen Rühl, die zum ersten Mal zu einem Lehrgang der A-Nationalmannschaft eingeladen war, dort verletzt und wird für längere Zeit ausfallen. Das schwächt vor allem unseren schon sehr dezimierte Rückraum. Es gab es für einige wenige Spielerinnen auch ein paar Tage Frei, weil beide Trainer im Einsatz für Österreich waren. Wegen der Nationalmannschaftspause war kein geregelter Trainingsbetrieb möglich. Leider hat sich Arwen Rühl, die zum ersten Mal zu einem Lehrgang der A-Nationalmannschaft eingeladen war, dort verletzt und wird für längere Zeit ausfallen. Das schwächt unseren schon sehr dezimierten Rückraum weiter. Für einige wenige Spielerinnen gab es ein paar Tage frei, weil beide Trainer im Einsatz für Österreich waren. Der Kader des THC ist mit nur noch neun Feldspielerinnen einsatzbereit. Für Beate Scheffknecht ist die Saison beendet. Wie zuletzt gegen den Buxtehuder SV nur ohne Arwen Rühl, wird man voraussichtlich in Göppingen das Spiel beginnen.

Bericht: HaJo Steinbach

Share.

Leave A Reply

* Bitte lesen Sie die Datenschutzbestimmungen und stimmen diesen zu

*