Gaststätte Wilhelmshöhe

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Geht man auf halber Höhe zwischen Gumpe und Park Hohenrode Richtung Warttürmchen, kann man noch Reste von Kaskaden und Grotten erkennen. Zur jetzigen Zeit kann man diese relativ gut sehen, da durch den Laubfall die Sicht auf diese relativ frei ist. Diese Reste von Kaskaden und Grotten gehörten früher zum gestalteten Weg zum damals beliebten Ausflugslokal “ Wilhelmshöhe „. Der Zugang erfolgte von der Gumpe aus über einen serpentinartigen angelegten Weg , wie auch auf der Postkarte zu erkennen ist. Desweiteren sind noch alte Treppenanlagen erhalten geblieben. Trotz dem der Erhaltungszustand nicht mehr der Beste ist kann man mit ein bisschen Fantasie sich noch einige Details vorstellen. Der Standort der Gebäude war etwas oberhalb des restaurierten Pavillon des Park Hohenerode. Einige Mauerreste sind dort noch zu erkennen. Die Postkarte mit der Aufnahme der “ Wilhelmshöhe „ist datiert auf das Jahr 1901.Das Lokal bestand aus vier zusammenhängenden Gebäuden und konnte einschließlich der Gartenwirtschaft bis zu 1200 Gästen Platz bieten. Auch Pensionsgäste fanden hier eine Unterkunft. Ein Bärenzwinger wurde als Attraktion ebenfalls vorgehalten. Von diesem Standort aus hatte man früher einen imposanten Ausblick Richtung Harz und Kohnstein. Auf Grund des in den Jahren gewachsenen Baumbestandes ist dieser Blick jetzt sehr eingeschränkt. Wann dieses Ausflugslokal entstand ist nicht bekannt. Durch einen Brand wurde das Lokal 1908 zerstört und das Grundstück durch den Fabrikant Fritz Kneiff gekauft und in den daneben befindlichen Park Hohenrode eingegliedert. Die Gebäude wurden abgerissen. Bis auf ein paar Grottenreste , die wie schon genannt heute noch zu erkennen sind.

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