Gastronomie für Hexenreich wächst

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In Rothesütte laufen die Tiefbauarbeiten für die Gastronomie im Außenbereich des zukünftigen Harzer Hexenreiches. Auf dem Gelände der ehemaligen Grenzkaserne baut die Service Gesellschaft im Auftrag des Landkreises Nordhausen den größten Hexenbesen der Welt – einen barrierefreien, 55 Meter hohen Aussichtsturm – und eine Kinder-Wald-Erlebnisspielwelt. „Zu einem solchen touristischen Angebot gehört natürlich auch eine entsprechende Gastronomie“, sagt Service-Geschäftsführer Gunnar Reuter. „Die RAG Südharz unterstützt uns bereits mit der EU-Leader-Förderung beim Ausbau des Bistros im Gebäude und nun wird auch im Außenbereich ein gastronomisches Angebot entstehen.“ In Kooperation mit der Stadt Ellrich fördert das Thüringer Ministerium für Umwelt, Energie und Naturschutz über die Projektförderung zur nachhaltigen Regionalentwicklung in einer möglichen Biosphärenregion Südharz/Kyffhäuser/Hohe Schrecke das Vorhaben. Bis Ende Februar wird neben dem Hauptgebäude ein rustikales Gebäude aus Holz entstehen, in dem rund 60 Gäste Platz finden und daneben ist ein Biergarten geplant. „Wir wollen hier bei den Zutaten auch auf regionale Produkte setzen und harztypische Gerichte anbieten“, so Gunnar Reuter. Die Gesamtinvestition für die Gastronomie im Außenbereich liegt bei rund 235.000 Euro, davon fördert das Umweltministerium rund 212.000 Euro.

Auch die Planungen für das Harzer Hexenreich setzt die Service Gesellschaft parallel fort. „Wir bereiten derzeit die europaweite Ausschreibung für die nächsten Planungsphasen vor. Außerdem erfolgen beispielsweise die Erfassungen, die für die begleitenden Umweltausgleichsmaßnahmen erforderlich sind“, erklärt Gunnar Reuter. „Auch mit dem Landesforst sind wir im Gespräch, denn wir sich in Rothesütte „Nachbarn“ und wollen hier natürlich gut zusammenarbeiten.“ Bis zum Frühjahr 2022 wird in Rothesütte mit dem Harzer Hexenreich für rund 7,8 Millionen Euro eine neue touristische Attraktion entstehen, die das Thüringer Wirtschaftsministerium über das Tourismusprogramm mit rund 6,2 Millionen Euro fördert.

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