Galerie in der Burg Großbodungen gelingt großer Wurf – Mackensen & Heyder ab 25. März in gemeinsamer Ausstellung

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Die Galerie in der Burg, genauer gesagt in der zur Berg gehörenden Kemenate, ist seit Jahren für viele Nordhäuser und Kunstfreunde aus ganz Thüringen ein Begriff.

Nach Präsentationen der Werke von Gerd Mackensen im Jahr 2014, gefolgt von einer Schau des inzwischen verstorbenen Dieter Kerwitz im Frühjahr 2015 wurde zum „SONNENGESANG“ von Jürgen Rennebach im Vorjahr eingeladen. Diese Namen zogen und ziehen Besucherscharen an, die die Kemenate kaum fassen konnte. In diesem Frühjahr bietet die Galerie in der Burg einen besonderen „Leckerbissen“ – die erste gemeinsame Ausstellung „Jost Heyder & Gerd Mackensen“. Die zwei Urgesteine der Malerszene, die man sicher zu den herausragenden Künstlern in Thüringen zählen darf, trennen nur fünf Jahre im Lebensalter, haben daher eine typische Karriere seit Studium in der DDR genossen und sind auf dem Flyer als Künstlerfreunde angekündigt.

Ob diese Formulierung zu Recht gewählt besteht, kann der Unterzeichnende nicht beurteilen. Richtig ist aber, dass sich diese beiden seit Jahrzehnten mit Respekt und Achtung auf Augenhöhe begegnen. Über das Werk Gerd Mackensens muss an dieser Stelle nichts weiter ausgeführt werden. Er ist den Nordhäusern genau wie Dieter Kerwitz und Jürgen Rennebach im wahrsten Sinne ans Herz gewachsen. Jost Heyder aber – da wird mancher erst einmal überlegen müssen. Wenn dieser Künstler aber in den letzten zehn Jahren Christine Lieberknecht als Ministerpräsidentin Thüringens, Dr. Hans-Joachim Vogel, die Präsidentin des Thüringer Landtages Prof. Dr. Dagmar Schipanski und Prof. Dr. Theodor Heuss im Auftrag des Bundespräsidialamtes porträtieren durfte – alles Namen, die mit der jüngeren Geschichte Deutschlands und Thüringens eng verbunden sind, dann muss man gespannt sein, mit welch Werken diese beiden Künstlerkollegen nach Großbodungen kommen.

Ein wahrhaft großer Wurf zum 20. GALERIE-JUBILÄUM. Das Grußwort zur Vernissage wird Frau Dr. Babette Winter, Staatssekretärin der Thüringer Staatskanzlei halten – auch eine Wertung dieser Galerie, die trotz räumlicher Entfernung zu Nordhausen in den Jahren ihres Bestehens immer für die Nordhäuser Künstler offen und ihnen verbunden war. Für die musikalische Umrahmung wurde Ronald Gäßlein gewonnen. Bei der Aufzählung dieser Namen steht dem Erfolg dieser Ausstellung nichts entgegen. Der 25. März – der Tag der Vernissage – ist im Kirchenjahr PALMARUM, der Sonntag vor Ostern, an dem Jesus in Jerusalem einzog. „Palmarum“, weil in dieser Zeit die Könige und Feldherren beim Einzug in die Stadt mit Palmzweigen begrüßt wurden. Dies wird mit Sicherheit in Großbodungen nicht der Fall sein, wenn zwei Große der Thüringer Kunstszene ihr aktuelles Werk vorstellen. Es ist aber geraten, rechtzeitig um Platzreservierung zu bitten, sowohl im Café als auch in den Galerieräumen.

Wo: Galerie in der Burg (Kemenate) Großbodungen Wann: 25. März 2018 – 16 Uhr

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