Fulminanter „Abgesang“ des THEATERNATUR2015

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Das erste überregionale, länderübergreifende Festival der darstellenden Künste im Harz ist nach 9 spanenden und abwechslungsreichen Tagen mit einem Konzert des Philharmonischen Kammerorchesters Wernigerode offiziell zu Ende gegangen.

Die erste Auflage des THEATERNATUR – Festivals (Stadt Oberharz am Brocken) ist am gestrigen Sonntag mit dem einzigartigen und bewegenden sowie energetischen Konzertabend ‚Hörbare Heimat‘ vom Philharmonischen Kammerorchester Wernigerode unter der Leitung von Generalmusikdirektor Christian Fitzner zu einem grandiosen Abschluss gebracht wurden. Leider konnte auf Grund der Witterungsbedingten das Konzert nicht wie geplant auf der Waldbühne selber stattfinden. Kurzfristig wurde die Veranstaltung in das Schützenhaus in unmittelbarer Näher verlegt. Ebenfalls der Programmpunkt davor, die Vorführung des erst vor wenigen Wochen veröffentlichten Dokumentarfilms „Vergessen im Harz“ von Filmemacher Enno Seifried wurde bereits in die Ausweich-Spielstätte verlegt.

Somit wurde die Festival auf dem Austragungsort, der Waldbühne Benneckenstein, von den fünf Jungs der Lüneburger Jazz/Punk Band „Schön Dick Butter“ beendet.
Obwohl oder gerade weil dem fast vollständig besetzen Kammerorchester, die mit den Solistem Christina Maria Heuel (Sopran), Makiko Tanaka (Sopran) Kyongmo Seong (Bass/Baritone), Sebastiano Lo Medico (Tenor) in den Oberharz gekommen waren, nicht viel Platz im Festsaal des Schützenhauses gegeben war, war dieses eigenes für das THEATERNATUR zusammenstellte Konzert für alle Beteiligten ein ganz besonderes wenn nicht einzigartiges Klangerlebnis.

„Die Nähe zu den Musikern sowie den Solisten war einwach unglaubig,“ beschreibt Festivalleiter Janek Liebetruth die Situation. „Der Funken zwischen Orchester und Publikum ist sofort übergesprungen. Die Auswahl der Stücke, sowie die Qualität der Stimmen und Hingabe zum Gesang und zur Musik war bei allen merklich zu spüren.“
Aus dem geplanten zwei Stunden u.a. mit Ausschnitten aus den Opern „La Traviata“, „Der Barbier von Sevilla“, „Martha“ und „Trurendot“ wurde dann auf Grund von stehenden Ovationen und lang anhaltendem Applaus sowie zweier Zugaben ein zweieinhalb-stündiger Abend.
Christian Fitzner und Janek Liebetruth haben bestätigt, dass dies der Beginn einer freundschaftlichen und nachhaltigen Beziehung zwischen den beiden Institutionen war und es mit Sicherheit weitere Kooperationen geben wird.

Seit der Gründung 2013, verfolgt der noch junge, veranstaltende Verein Kulturrevier Harz das Ziel, länderübergreifend die Besucher und Einwohner des gesamten Harzes für zeitgemäße Theaterkunst zu begeistern und neues Interesse an Theater und an der Region zu wecken. Obwohl bereits das dritte Projekt nach dem Theatersommerfest im letzten Sommer und der TANZ/REVIER/HARZ Ballettgala im April diesen Jahres, hatte die Umsetzung des THEATERNATUR Festivals auf der Waldbühne stets oberste Priorität.

Das Festival wird ermöglicht durch eine Förderung des Kultusministeriums Sachsen-Anhalt, Lotto-Toto Sachsen-Anhalt, dem Landkreis Harz, der Allianz Kulturstiftung, der Sparkassenstiftung des Landkreises Wernigerode, der Volksbank Braunlage, der Stadt Oberharz am Brocken und des Nationalen Performance Netzwerks sowie diverser Sponsoren.

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