Für mehr Radverkehr

0

Unter dem Schlagwort „Freie Fahrt für Radfahrer“ informiert der Landkreis Nordhausen in Zusammenarbeit mit dem Straßenbauamt Nordthüringen am Dienstag, 30. Oktober, über das neue Thüringer Radverkehrskonzept. Beginn ist um 18 Uhr im Großen Plenarsaal des Historischen Landratsamt Nordhausen in der Grimmelallee 23. Die Informationsveranstaltung richtet sich an Bürgermeister, Verwaltungsmitarbeiter, Vertreter in kommunalen politischen Gremien sowie weitere Akteure, die sich für die Stärkung des Radverkehrs engagieren. Winfried Ludolph, der stellvertretende Leiter des Straßenbauamtes Nordthüringen, wird das Radverkehrskonzept 2.0 für den Freistaat Thüringen vorstellen und über geplante Vorhaben im Radverkehr berichten. Aus Sicht des Landkreises werden Landrat Matthias Jendricke und Dr. Sabine Mehne, zuständig für Wirtschaftsförderung und Kreisentwicklung im Landratsamt, über die mit dem neuen Landeskonzept anvisierte Stärkung des Alltagsradverkehrs sprechen. Auch der Kreisverband des ADFC wird teilnehmen.

Ziel des „Radverkehrskonzepts 2.0“ des Ministeriums für Infrastruktur und Landwirtschaft ist es, bis 2030 mehr Menschen zum Radfahren zu motivieren und die Bedingungen für das Radfahren zu verbessern. In den nächsten Jahren soll sich der Radverkehrsanteil auf 15% erhöhen, auch im Sinne einer nachhaltigen Mobilitätsentwicklung, des Umwelt- und Klimaschutzes sowie der Gesundheitsförderung. In der Fortführung der bisherigen Konzeption von 2008, die den touristischen Radverkehr besonders im Blick

hatte, liegt nun der Fokus verstärkt auf dem Alltagsradverkehr, auch in Verbindung mit dem Fußverkehr. Da dies in erster Linie Kommunen betrifft, will der Freistaat die kommunale Ebene unterstützen und Impulse geben. Dabei setzt das Land auf eine sichere, komfortable Infrastruktur und damit auch auf den Bau neuer Radwege bzw. eine fahrradfreundliche Straßenumgestaltung. Auch im Ausbau von Fahrradparkplätzen, Bike & Ride-Anlagen und einer besseren Vernetzung von ÖPNV und Radverkehr, insbesondere im Schienenverkehr sowie in der zunehmenden Verbreitung von E-Bikes sieht das Infrastrukturministerium wichtige Anknüpfungspunkte, um den Alltagsradverkehr auszubauen. Zur weiteren Förderung des Radverkehrs will der Freistaat sein Förderinstrumentarium ergänzen und Kommunen bei der Antragstellung beraten.

Teilen

Hinterlassen Sie einen Kommentar

*