Für das „Leben“ lernen

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Jeder von uns kann in einen Unfall oder eine Notsituation geraten. Dabei kann es für Verunglückte lebensbedrohlich und für hinzukommende Helfer äußerst unangenehm sein, wenn niemand weiß, was zu tun ist. Dabei ist Erste Hilfe kein Hexenwerk – jeder kann und sollte sie leisten.

Am 19.01.2019 bot sich für die Schülerinnen und Schüler der Klasse 8/1 die Gelegenheit, bei den Johannitern die lebensrettenden Sofortmaßnahmen der Ersthelfer zu erlernen und in Praxisübungen anzuwenden. Das ganztägige Seminar begann mit einer informativen Präsentation von Alexander Gauer. Viele beispielhafte Darstellungen zeigten die Ursachen, Auswirkungen, Folgen und Maßnahmen bei Unfällen. Anschließend konnten wir es kaum erwarten, selbst jemanden in die stabile Seitenlage zu bringen oder uns bei der Wundversorgung sowie beim Anlegen von Druckverbänden auszuprobieren. Einige waren überrascht, wie anstrengend eine Herzdruckmassage bis zur Wiederbelebung sein kann. Einprägsam war auch, welch hohen Stellenwert der Eigenschutz und das Absichern der Unfallstelle hat. Hilfe kann nur dann erfolgreich sein, wenn sie nicht von zusätzlichen Gefahren beeinflusst wird. Nun wissen wir, wie wir selbst im Notfall vorgehen und welche Maßnahmen wir dabei einhalten müssen. Auf diese Weise können wir in der Gesellschaft ein Stück Verantwortung übernehmen. Schließlich freuten sich alle Schülerinnen und Schüler der 8/1, den Lehrgang erfolgreich absolviert zu haben.

von Helena Schüler und John Bönisch

K.Linnemeyer

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