Führung durch 140 Jahre städtische Kunstsammlung

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Nordhausen (psv) Was ist Kunst? Wie erkennbar muss ein Bild sein? Wie abstrahiert ein Künstler ein Gesicht oder eine Landschaft? Was hat Andy Warhol mit Jürgen Kuhl zu tun? Oder bildet ein Musiker mit seinem Cello ein Paar? Solchen und vielen weiteren Fragen widmet sich die Leiterin des Kunsthauses Meyenburg Susanne Hinsching in ihren beiden nächsten Führungen durch die aktuelle Ausstellung „KUNST. Von Picasso bis Mackensen“, die am Mittwoch, den 27. Juli, um 15:00 Uhr, und am Donnerstag, den 28. Juli, um 19:00 Uhr stattfinden.

Aber auch wie die städtische Kunstsammlung entstanden ist, wo die verschiedenen Werke herstammen oder ob sie angekauft oder geschenkt worden sind, werden die Besucher in der Führung erfahren.

Die Ausstellung, die dem 140. Jubiläum der Nordhäuser Museen gewidmet ist, zeigt 140 Werke von 67 verschiedenen Künstlern, darunter Joan Miró, Henri Matisse, Max Ernst, Emil Schumacher, Horst Janssen, Fernand Léger oder HAP Grieshaber und Joseph Beuys. Nach Motiven – wie Paare, Köpfe, Porträts, Landschaft oder Jagd – geordnet kann man sich auf eine interessante Reise durch die Kunstgeschichte begeben und erkennen, wie sich die Stilrichtungen in den letzten 500 Jahren verändert haben. Begonnen mit detailgetreuen kleinen Kupferstichen aus dem 17. Jahrhundert von Persönlichkeiten aus Politik und Gesellschaft, über die faszinierende filigrane Radierung „Amor, Tod und Jenseits“ von Max Klinger bis zu den abstrahierten Arbeiten von Gerd Mackensen, dessen exzentrische und skurrile Striche in seinen Landschaften „fliegt alles vorbei“ und „Halt auf freier Strecke“ unglaubliche Bewegung erzeugen. Die Ausstellung präsentiert auch Werke von bekannten regionalen Künstlern – wie Richard Thierbach, Curt Mücke, Otto Lange, Maria Schmidt-Franken, Klaus-Dieter Kerwitz und Heinz Scharr oder Karin Kisker.

Die zahlreichen kleinformatigen Stadtansichten ermöglichen beispielsweise einen Blick zurück in die Geschichte der Stadt Nordhausen, auf Gebäude und Straßenzüge, die heute teilweise nicht mehr erhalten sind oder sich in Lauf der Jahrzehnte einem Wandel unterzogen haben.

Der Beitrag zur Führung beträgt 3 € zuzüglich Eintrittspreis.

Die Ausstellung ist Di bis So von 10 bis 17 Uhr geöffnet. Eintritt: 5 €, ermäßigt: 3 €. Kinder bis 14 Jahren haben freien Eintritt.

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