Förderung für weitere Feuerwehrfahrzeuge an Landkreis Nordhausen

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Der Thüringer Innenminister Georg Maier hat heute Landrat Matthias Jendricke die Fördermittelbescheide für vier weitere Feuerwehrfahrzeuge für den Landkreis Nordhausen übergeben. „Mit dieser Förderung können wir nun noch für rund eine Million Euro abschließend alle erforderlichen Fahrzeuge beschaffen, die in unserem Stützpunktfeuerwehrkonzept geplant sind“, betont Matthias Jendricke. „Ich selbst habe bei meinem Amtsantritt 2015 nicht geglaubt, dass wir unser Beschaffungskonzept so schnell realisieren und sogar weit übertreffen können. Dies wäre ohne die umfangreiche Förderung des Landes Thüringen nicht möglich gewesen.“ Der Freistaat fördert jetzt drei Einsatzleitwagen für die drei Stützpunktfeuerwehren Nord, Ost und West mit insgesamt 176.550 Euro sowie ein großes Tanklöschfahrzeug für die Stationierung bei der Freiwilligen Feuerwehr Niedersachswerfen mit 140.250 Euro.

Die Einsatzleitwagen werden künftig in den Stützpunktfeuerwehren Bleicherode, Ellrich und Nordhausen stationiert. Je Fahrzeug wird der Landkreis hier rund 200.000 Euro investieren. Das geländegängige Tanklöschfahrzeug mit mindestens 4.000 Litern Wasserladung, das insbesondere für den Einsatz bei Wald- und Flächenbränden geplant ist, wird noch in diesem Jahr ausgeschrieben und wird rund 400.000 Euro kosten. Der Großtanker wird damit die bestehende Flotte der Stützpunktfeuerwehren mit drei Tanklöschfahrzeugen mit einer Kapazität von jeweils 4.000 Litern Löschwasser ergänzen, die seit Anfang 2019 in den Feuerwehren Sollstedt, Ellrich und Nordhausen stationiert sind.

Der Landrat hat heute auch mit dem Innenminister noch die zusätzliche Beschaffung eines großen Gerätewagen-Logistik für das neue Katastrophenschutzlager besprochen. „Ich bin erfreut, dass wir auch hierzu im neuen Jahr eine weitere Förderung bekommen werden und ich bin mir mit dem Minister einig, dass es unsere wichtigste Aufgabe ist, Thüringen auf alle Gefahrensituationen noch besser vorzubereiten. Mein Dank geht in diesem Zusammenhang auch an unsere zahlreichen Einsatzkräfte für ihr unermüdliches Engagement – gerade unter den schwierigen Bedingungen in diesem Pandemiejahr“, erklärte Jendricke.

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