Förderung für Digitalausbau von Schulen

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Rund 1,3 Millionen Euro investiert der Landkreis Nordhausen in diesem Jahr in die flächendeckende IT-Struktur im Herder- und im Humboldt-Gymnasien. Gefördert wird das Vorhaben über das Thüringer Bildungsministeriums aus dem Digitalpakt, der Eigenanteil des Landkreises liegt bei allen digitalen Infrastrukturmaßnahmen bei 10 %. Die Hauptarbeiten zum Aufbau von W-LAN und einer ganzheitlichen Internetanbindung sollen in den Sommerferien umgesetzt werden. Ebenso schreitet die Verkabelung des Schiller-Gymnasiums Bleicherode voran. Hier wird derzeit im Zuge der laufenden Innensanierung die Netzwerktechnik installiert.

Im Digitalpakt sind noch weitere Schulen zum flächendeckenden W-LAN-Ausbau in diesem Jahr vorgesehen. In den Grundschulen Nohra und Bleicherode sowie im Berufsschulzentrum in der Morgenröte wird die IT-Struktur hergestellt. Die Bewilligungsbescheide hierzu hat die Kreisverwaltung aktuell erhalten. Damit werden in Summe in diesem und nächstem Jahr über 1,7 Millionen Euro in die Herstellung eines umfassenden und professionellen W-LANs an Schulen investiert. Außerdem laufen aktuell an allen Regelschulen in Trägerschaft des Landkreises die Planungsleistungen zum W-LAN-Ausbau, die aufgrund der Komplexität der Maßnahmen und der baulichen Bedingungen erforderlich für die weitere Fördermittelbeantragung sind. Der Landkreis konnte zudem über das Sofortausstattungsprogramm 1000 Tablets und rund 200 schulspezifische Laptops an die Schulen ausgeben. Aus eigenen Mittel hat der Kreis die erforderliche Ladeinfrastruktur und Administrationssoftware angeschafft. 740.000 Euro erhält der Kreis für Personal- und Sachkosten im Bereich Administration, Wartung und Support der neuen Technik. Außerdem schafft die Kreisverwaltung noch über eine weitere Förderung analog zu den Leihgeräten für Schüler mobile Technik für die Lehrkräfte an. Hierfür stehen insgesamt 381.000 Euro zur Verfügung, die Beschaffung wird aktuell umgesetzt.

Der Landkreis hat in seinen Schulen bereits W-LAN-Bereiche eingerichtet und die Internetanschlüsse im Rahmen der zur Verfügung stehenden Kapazität erhöht. „Der W-LAN-Ausbau in den Schulen gilt als zentrale Voraussetzung für der Digitalisierung des Lehrens und Lernens“, so Stefan Nüßle, 1. Beigeordneter der Landkreises. „Nur durch ein flächendeckendes, leistungsfähiges W-LAN kann multimediale Technik wie mobile Endgeräte und interaktive Tafeln in der pädagogischen Praxis integriert und der Unterricht entsprechend weiterentwickelt werden. Insgesamt stehen im Digitalpakt für unsere Region rund 3,3 Millionen Euro bereit. Doch selbst diese Mittel werden nicht reichen, um alle unsere Schulen flächendeckend zu digitalisieren – also mit W-LAN, interaktiven Tafeln und mobilen Endgeräten auszustatten. Deshalb investieren wir zusätzlich aus Eigenmitteln in die digitale Infrastruktur unserer Schulen und werben auf Landes- und Bundesebene für weitere Förderungen, um die Schulen auf den aktuellen technischen Standard zu bringen.“

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