Förderung der Schulsozialarbeit geht weiter

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„Es gibt viel zu tun für die Schulsozialarbeiter in den Schulen unseres Landkreises – schon vor Corona, aber auch und vor allem während der Corona-Pandemie“, weiß Stefan Nüßle, 1. Beigeordneter des Landkreises. „Auch während den Schulschließungen hatten die Schulsozialarbeiter alle Hände voll zu tun. Sie haben Schüler und Eltern telefonisch beraten, es gab aber auch zahlreiche persönliche Gespräche, natürlich unter Einhaltung der Hygienevorschriften. Auch während der Notbetreuung waren unsere Sozialarbeiter im Einsatz und haben so während der ganzen Pandemie gezeigt: Schulsozialarbeit ist weiterhin zur Unterstützung da.“

Mit rund 1,1 Millionen Euro fördert das Thüringer Bildungsministerium in diesem Jahr die Schulsozialarbeit im Landkreis Nordhausen. Bei der symbolischen Übergabe der Fördermittel für 2021 an die fünf freien Träger der Jugendhilfe, mit denen der Landkreis seit 2013 zusammenarbeitet, dankte Stefan Nüßle allen Beteiligten für ihre kontinuierlich gute Arbeit in den Schulen. „Schulsozialarbeit leistet einen wichtigen Beitrag zum Wohl der Kinder und Jugendlichen im Schulalltag. Unser Dank gilt auch den Schulleiterinnen und Schulleitern, die den Schulsozialarbeitern die Tür öffnen, denn ohne eine gute Zusammenarbeit ist Schulsozialarbeit nicht umsetzbar.“

Schon seit 2013 fördert der Freistaat Thüringen Schulsozialarbeit, zunächst an den Regelschulen im gesamten Landkreis sowie im Berufsschulzentrum. In den vergangenen Jahren stieg der Bedarf auch an weiteren Schularten, wie zum Beispiel Grundschulen. Nachdem das Land im vergangenen Jahr die Förderung aufgestockt hat, konnte der Landkreis gemeinsam mit dem Jugendhilfeausschuss weitere Schulen festgelegen, die nun von der Schulsozialarbeit profitieren. So sind nun auch Schulsozialarbeiter an insgesamt elf Grundschulen sowie im Pestalozzi-Förderzentrum tätig. „Das Programm ist ein fester Bestandteil unseres Jugendförderplans und an den Schulen nicht mehr wegzudenken“, so Nüßle. „Schulsozialarbeiter kümmern sich vor allem um die sozialen und familiären Probleme der Schüler. Sie beraten auch Eltern und die Lehrerschaft. Sie sind eine wertvolle Unterstützung für die Entwicklung der Kinder und Jugendlichen und tragen zur Verbesserung des Klassenklimas durch Anti-Mobbing-Strategien, Anti-Drogen-Veranstaltungen oder anderen alltagsnahen Gruppenangeboten bei.“

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