Feuerwehrgerätehaus Stockhausen nach Sanierung übergeben

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Das Feuerwehrgerätehaus im Stadtteil Stockhausen wurde in den Jahren 1977/1978 erbaut. Größere Sanierungsarbeiten am Gebäude blieben aus, da die jährlichen zur Verfügung stehenden Mittel größtenteils in die notwendige Feuerwehrtechnik investiert wurden. Die Dacheindeckung aus Wellasbest- Zementplatten, die Fenster aus Holz, Elektroinstallationen aus dem Jahr 1978 und eine über 30 Jahre alte Gasheizung zeigten die Notwendigkeit zur Sanierung täglich auf. Auch das Bestandsgebäude hatte räumliche und funktionelle Mängel. Der Waschraum für die Kameradinnen und Kameraden war zugleich Heizraum und Herberge für die Jugendfeuerwehr und die vorhandenen Kapazitäten im Schulungsraum waren nicht für alle Kameradinnen und Kameraden ausreichend, sodass immer in die Fahrzeughalle ausgewichen werden musste.

Durch den neuen Erweiterungsbau wurden diese Defizite behoben. Im neuen Anbau konnten separate Umkleideräume für Frauen und Männer errichtet werden. Ausreichend Toiletten- und Waschräume wurden geschaffen und auch für die Jugendfeuerwehr hat einen separaten Raum gefunden. Ein größerer Schulungsraum für bis zu 40 Personen bietet ausreichend Platz für die Kameradinnen und Kameraden.

Die Sanierungsmaßnahmen konnten im November 2021 nach über einem Jahr Bauzeit fertiggestellt werden. Die Kosten für den Anbau und die Sanierung des Bestandsgebäudes belaufen sich auf ca. 375.000 Euro, wovon 80.000 Euro durch den Freistaat Thüringen gefördert wurden und der Restbetrag durch Eigenmittel der Stadt Sondershausen finanziert wurde.
Bürgermeister Steffen Grimm bedankt sich ausdrücklich bei den Kameradinnen und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Stockhausen für die Unterstützung während der Bauphase. Viele Arbeiten wurden in Eigenleistung übernommen und haben eine Finanzierung des Gesamtprojektes in dem Maße überhaupt erst ermöglicht. Den Kameradinnen und Kameraden stehen nun vernünftige Bedingungen zur Verfügung und Bürgermeister Steffen Grimm wünscht viele schöne gemeinsame Momente und wenige Einsätze.

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