Feuerwehr zieht Halbjahresbilanz

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21 Brände, 89 Hilfeleistungen und 33 Fehlalarme
Mit Blick auf die Einsatzstatistik der Feuerwehr Heiligenstadt verlief das erste Halbjahr 2020 so ruhig wie lange nicht mehr. Bis Ende Juni sind die Heiligenstädter Feuerwehrleute zu 143 Einsätzen gerufen worden; weniger waren es zuletzt vor zehn Jahren. Die im Vergleich zu den Vorjahren gesunkene Zahl ist nicht zuletzt der Corona-Pandemie und den damit verbundenen Einschränkungen geschuldet. So zählten März und April zu den bisher einsatzärmsten Monaten des Jahres. Dennoch traf die Feuerwehr bei 21 Bränden, 89 Hilfeleistungen und 33 Fehlalarmen auf ein breites Einsatzspektrum.
Bereits am 5. Januar leistete die Stützpunktfeuerwehr bei einem Großbrand in Wachstedt Hilfe. In Heiligenstadt sorgten der Gartenlaubenbrand in der Flinsberger Straße am 13. Mai, der Gebäudebrand in der Lindenallee am 10. Juni sowie der Wohnungsbrand am Kasseler Tor am 23. Juni für aufwendige Einsätze. Schwere Verkehrsunfälle ereigneten sich am 14. Juni auf der A 38 und am 16. Juni auf der L 3080 Höhe Weimarskamp. Bei Hilfeleistungen rette die Feuerwehr Heiligenstadt in den ersten sechs Monaten des Jahres insgesamt sieben Menschen; für zwei Personen kam jede Hilfe zu spät. Durch Sturmtief „Sabine“ im Februar und Gewitter mit Sturmböen und Starkregen im Juni mussten die Einsatzkräfte insgesamt 17 Mal Unwetterschäden beseitigen. Erfreulich ist, dass im Bereich der Fehlalarme keine böswilligen Alarmierungen zu verzeichnen waren. Meist bestand trotz entsprechender Anhaltspunkte keine Gefahr oder die Gefahr war vor Eintreffen der Feuerwehr beseitigt worden.
Text: Thomas Müller

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