Feuerwehr im Kindergarten

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Es wurde spannend und aufregend im Sondershäuser Kindergarten „Käthe Kollwitz“ am Morgen des 8. November. Plötzlich ertönte die Feueralarmsirene, und die Kinder mussten die Einrichtung sofort verlassen. Geprobt wurde der Ernstfall, ein Brand in der oberen Etage.
Sehr diszipliniert traten die Kinder sofort am Notfallsammelplatz an und verließen sehr geordnet das Gelände der KiTa, um dem Gefahrenbereich zu entkommen.
Nur einige Minuten später rückten dann auch die Kameraden der Feuerwehr-Mitte, die teilweise an ihren Arbeitsstellen ebenfalls von dieser Übung überrascht wurden, mit zwei Löschfahrzeugen und Blaulicht an. Sofort wurde mit dem Löschangriff begonnen, und der Übungseinsatz konnte in der über Jahre trainierten Routine planmäßig durchgeführt werden.
Dass der Feuerwehrdienst kein Spiel ist, das stellten die Männer der freiwilligen Wehr eindrucksvoll unter Beweis, indem sie Hand in Hand den Einsatz fachmännisch ausführten. Dabei wurden sie von Bürgermeister Steffen Grimm, Stadtbrandmeister Frank Meißner und dessen Stellvertreter Mike Grambs intensiv fachmännisch unter die Lupe genommen.
Die Beobachter attestierten den Feuerwehrleuten nach dem Einsatz höchste Professionalität sowie hervorragende Einsatzbereitschaft und Kooperation, was sich unter anderem in der kurzen Zeitspanne von der Alarmierung bis zum Eintreffen am Brandort zeigte. Auch dafür sprach ihnen der Bürgermeister den Dank der Stadt, seine Anerkennung und großes Lob aus. Auf die Sondershäuser Feuerwehren ist im Ernstfall jederzeit Verlass, sagte Steffen Grimm nach der Übung und betonte, dass die freiwillige Arbeit und Einsatzbereitschaft bei der Feuerwehr ein wertvoller und unschätzbarer Beitrag zum gesellschaftlichen Leben sowie zur Sicherheit für alle Bürger der Stadt ist.
Ebenso richtete das Stadtoberhaupt lobende Worte an die Kinder sowie deren Erzieher/innen und versöhnte die Kleinen mit einigen Süßigkeiten.
Im Resümee der Übung wurden geringe Auffälligkeiten bei der technischen Ausstattung der städtischen Kindergärten am Beispiel der Tagesstätte „Käthe Kollwitz“ ausgewertet und Verbesserungen umgehend angeordnet.
Die Kinder konnten schnell wieder in ihr Domizil einziehen und hatten ihren Eltern am Nachmittag sicher viel zu berichten.

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