Fernwärme für 75 SWG-Wohnungen in Nordhausen

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Kommunales Wohnungsunternehmen investiert weiter in seinen Bestand

Die Städtische Wohnungsbaugesellschaft (SWG) schließt in der Stolberger Straße 72 bis 76 und 78 bis 88 in Nordhausen zwei Wohnblöcke mit insgesamt 75 Wohnungen an das städtische Fernwärmenetz an. „Aktuell wird die 1992 eingebaute Ölheizung, die beide Häuser versorgt hat, demontiert. Auch die Kellerleitungen werden erneuert“, erklärt Steffen Peter, Projektleiter bei der SWG, in einer Pressemitteilung des Unternehmens. Damit die beiden Wohnhäuser mit Fernwärme aus dem Blockkraftheizwerk am Südharzklinikum versorgt werden können, müssen eine Fernwärmeübergabe- sowie zwei Verteilstationen eingebaut werden.

Blick auf einen Rohrstrang im Keller in der Stolberger Straße.
Foto: SWG/S.Schedwill

Im Zuge der Arbeiten am Heizungssystem werden auch Strangregulierungsventile eingebaut, diese sind Voraussetzung für die Durchführung eines hydraulischen Abgleichs. Damit wird sichergestellt, dass in allen Heizkörpern der 75 Wohnungen, die tatsächlich benötigte Wärmemenge ankommt. Ziel ist es, die Heizkosten zu senken und damit auch langfristig die Nebenkosten für die Mieter. Zudem werden im Keller die alten Trinkwasserleitungen ausgetauscht. „Eine komplette Strangsanierung in den Hauseingängen ist dann für 2023/24 geplant“, ergänzt Steffen Peter.

tefan Mehling von der Firma Badmanufaktur Eberhardt bohrt für die neuen Rohre mit einem Kernbohrer Löcher in die Kellerwände. Foto: SWG/S.Schedwill

Bis zum Beginn der Heizperiode Mitte September soll die Energieträgerumstellung in den beiden Häusern abgeschlossen sein. Dann hat das kommunale Wohnungsunternehmen rund 500.000 Euro in diesen Bestand investiert.
Aktuell werden rund 4000 der insgesamt 5000 SWG-Wohnungen in Nordhausen mit Fernwärme versorgt.

Foto: SWG/S.Schedwill

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