Fehlende Konzepte nicht nachvollziehbar

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Im September 2018 brachten die rot-rot-grünen Fraktionen des Kreistages Nordhausen die Anträge auf mehr Rechte für das Kinder- und Jugendparlament sowie zur Einführung eines Jugendchecks ein. „Wir haben der Verwaltung den Auftrag gegeben in Zusammenarbeit mit dem Jugendhilfeausschuss Konzepte für die Umsetzung beider Aufträge zu entwickeln. Passiert ist hier allerdings bisher nichts“, kritisiert Alexander Scharff, Vorsitzender des Jugendhilfeausschusses, in einer aktuellen Pressemitteilung.
„Die Anträge haben wir eingebracht, um die Interessen von jungen Menschen mehr in den Fokus zu rücken und Ihnen mehr Mitgestaltungsmöglichkeiten zu verschaffen. Denn in diesen Punkten ist unser Landkreis im Vergleich zu anderen Kreisen und kreisfreien Städten eher im Tabellenkeller zu finden“, pflichtet Tim Rosenstock, jugendpolitischer Sprecher des Linken Kreisverbandes, ihm bei. „Wir reden immer davon, den Landkreis und die Kommunen attraktiver für junge Menschen zu gestalten. Warum holen wir sie dafür dann nicht mit ins Boot und lassen Sie entsprechend auch mitbestimmen? Das nach über einem Jahr immer noch keine Konzeptvorlage existiert, ist für uns nicht nachvollziehbar“, zeigen sich die beiden Kreistagsmitglieder verärgert.

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