Es soll noch nicht sein

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Nichts Zählbares für Nordhäuser Volleyballer

Auch am dritten Spieltag haben sich die Nordhäuser Volleyballer wieder teuer verkauft, mussten aber am Ende erneut die Heimreise ohne Punkte antreten. Beim TSV Leipzig fand man erst spät ins Spiel und musste sich beim Schlusspfiff mit 1:3 geschlagen geben, dennoch hat man leistungsmäßig wieder einen kleinen Schritt nach vorn gemacht. In der Tabelle belegen die Südharzer derzeit Rang elf, die Abstände nach oben sind aber gering.
Zu Beginn kamen die Thüringer Gäste mit den wuchtigen Aufschlägen der Leipziger überhaupt nicht zurecht, die Annahme wackelte in dieser Phase immer wieder gewaltig. Parallel dazu war die eigene Erfolgsquote im Service alles andere als gut, erst gegen Mitte des ersten Satzes waren alle SVC Akteure auf Betriebstemperatur. In der Schlussphase war die Partie dann ausgeglichen, zu diesem Zeitpunkt war der Rückstand aber schon zu groß um noch etwas am 15:25 verändern zu können. Ab der zweiten Etappe entwickelte sich ein Duell auf Augenhöhe, eine deutlich stabilere Feldabwehr ermöglichte ein wesentlich besseres Angriffsspiel was immer wieder zu Punkterfolgen führte. So fiel eine Entscheidung erst in den letzten Aktionen vor dem Schlusspfiff, bei diesem gingen die Herren des Südharzer VC mit Minimaldifferenz 23:25 als zweiter Sieger von Spielfeld. Im dritten Teilabschnitt gab das Trainergespann um Michal Gryga dann allen elf mitgereisten ihre Einsatzzeiten, es wurde munter durchgewechselt beim SVC. Wie schon in den vorangegangenen Spielen haben sich alle Ergänzungsspieler nahtlos ins Spielgeschehen eingefügt, mehr noch mit neuer personeller Aufstellung waren die Nordthüringer Gäste jetzt am Drücker. Plötzlich drückten Kapitän Chris Kampmeyer, Rick Herbarth und Adrian Kubiak von den Außenpositionen, Andre Kretzschmar und Tobias König von der Diagonalposition, Patrick Ohm, Maximilian König und Willy Suhr über die Netzmitte nach gut positionierter Feldabwehr um Libero Jaspar Gemperlein und präzisem Zuspiel von Bartosz Nowak und Thomas Riemekasten der Begegnung ihren Stempel auf und zogen in Front. Alle Angriffsversuche der Leipziger konnten erfolgreich abgewehrt und nach starkem Auftritt 25:22 nach Sätzen auf 1:2 verkürzt werden. In der Folge gab es auf dem Spielfeld in der Messestadt einen offenen Schlagabtausch mit sehenswerten Aktionen auf beiden Hälften des Spielfeldes. Bis kurz vor Ultimo waren die Nordhäuser Herren mindestens ebenbürtig und konnten jederzeit mithalten, kleine Fehler zur Unzeit bei den entscheidenden Punkten führten die Südharzer dann etwas unglücklich auf die Verliererstraße (23:25). So war die Enttäuschung direkt nach Ende der Partie groß, hat man sich doch erneut für eine couragierte Leistung nicht belohnen können. Bis zum nächsten Heimauftritt in zwei Wochen gegen den Krostitzer SV in der heimischen Wiedigsburghalle wird weiter fleißig trainiert, damit der Bock gemeinsam mit dem eigenen Anhang endlich umgestoßen werden kann.

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