Ergebnis passt sich dem Wetter an – SVC Damen ohne Punkte im Heimdoppel

0

Während es außerhalb bei nasskaltem Wetter in Strömen regnete, bestritten die Schmetterlinge aus Nordhausen ihren ersten Heimauftritt in den vier Wänden der KKS. Im ersten Geisterspiel in der SVC-Geschichte konnte nicht an die zuletzt gezeigten Leistungen angeknüpft werden, was zunächst ein 0:3 gegen den VC Gotha nach sich zog. Auch in der zweiten Partie mit Aufsteiger USV Jena blieben die Südharzerinnen erneut unter ihren Möglichkeiten und zogen wiederum mit 0:3 den Kürzeren. Bislang noch ohne Erfolgserlebnis verharren die Nordhäuser Mädels auf dem zehnten Tabellenplatz der Thüringenliga.
Dabei agierten die Gastgeberinnen fast über die gesamte Dauer des Spieltages glücklos, der erste Punkt für die Gäste aus Gotha war direkt ein Aufschlag-Ass. Wie in der Vorwoche wurde der Beginn verschlafen, trotz beider Auszeiten drohte beim Stande von 5:15 ein Debakel. Urplötzlich schalteten Kapitän Madlen Trümper, Stefanie Karnstedt, Katharina Heinrich, Corinna Hesse, Merle Meyer, Nadine Lehmann, Maja Esther, Carla Meyer, Libera Laura Pezely sowie die beiden erstmals auflaufenden Christin Feitsch und Anna Steinmetz mehrere Gänge nach oben, legten zweimal hintereinander vier-Aufschlagpunkte in Serie aufs Parkett und lagen mit einmal 21:20 in Front. Aus unerklärlichen Gründen war der Spielfluss wie aus dem nichts dann wieder dahin, mit unnötigen einfachen Fehlern wurde ein möglicher Satzerfolg 23:25 „verschenkt“. Davon völlig unbeeindruckt war der zweite Satz in der Anfangsphase ausgeglichen, wenig später wurde selbst ein fünf Punkte Rückstand (14:19) bis zum 23:23 wieder wettgemacht. Wie im ersten Abschnitt schwang dann erneut der Fehlerteufel wieder zur Unzeit das Zepter, so wurde sich zum wiederholten Male selbst um den Lohn der Mühen gebracht (23:25). Auf der Schlussetappe wurde dann permanent einem Rückstand hinterhergelaufen, obwohl es immer wieder gute Ansätze auf Seiten der SVC Schmetterlinge gab konnte dieser bis zum 20:25 nicht aufgeholt werden. Nach diesen ernüchternden 87 Minuten sollte gegen den USV Jena umgehend Wiedergutmachung betrieben werden. Die guten Vorsätze hielten jedoch nicht lange an, erneut sahen sich die Südharzerinnen umgehend wieder mit einem Rückstand konfrontiert. Eine kurze Aufholjagd gegen Mitte des Satzes brachte nicht die entscheidende Wendung im Spielgeschehen, nach 27 Minuten stand man nach dem 22:25 wieder mit leeren Händen da. Dieser erneute Nackenschlag brachte die Gastgeberinnen im zweiten Satz früh auf die Verliererstraße, viel zu viele vermeidbare Fehler und Abstimmungsprobleme auf dem eigenen Spielfeld ließen keinen dauerhaft geordneten Spielfluss zu. Nach dem derben 11:25 setzte nachfolgend eine Trotzreaktion ein, jetzt konnten sich die Nordhäuser Damen ihrerseits einen kleinen Vorsprung erarbeiten (15:13). Das Aufbäumen war jedoch nur von kurzer Dauer, in der Endphase verfiel man wieder ins alte Muster mit zu hoher Fehlerquote in allen Mannschaftsteilen (19:25). So stand auch beim zweiten Schlusspfiff des Tages nach 75 Minuten wiederum ein 0:3 auf der Anzeigetafel. Trainer Herbarth zog folgendes Fazit: „Es waren ernüchternde und aufschlussreiche Spiele, wir wissen jetzt was wir unbedingt verbessern müssen. Vor uns liegt sehr viel Arbeit!“ Auf jeden Fall wollen alle Spielerinnen in zwei Wochen beim Gastspiel in Altenburg mit verbesserter Leistung endlich den Bock umstoßen und die ersten Punkte einfahren.

Teilen

Hinterlassen Sie einen Kommentar

* Bitte lesen Sie die Datenschutzbestimmungen und stimmen diesen zu

*