Entgegen dem Trend: Krankenstand in Thüringen sinkt

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DAK-Gesundheit legt Gesamtanalyse zu Krankmeldungen 2017 vor

Entgegen dem bundesweiten Trend meldeten sich die Arbeitnehmer 2017 in Thüringen seltener krank. Nach einer aktuellen Auswertung der DAK-Gesundheit sank der Krankenstand im Freistaat von 5 auf 4,9 Prozent. Er liegt damit jedoch noch weit über dem Bundesschnitt (4,1 Prozent).

„Trotz Rückgangs ist der Krankenstand in Thüringen weiterhin hoch und liegt deutlich über dem Bundesdurchschnitt“ stellt Marcus Kaiser, Leiter der Landesvertretung der DAK-Gesundheit in Thüringen fest. Rückenleiden und andere Muskel-Skelett-Erkrankungen stehen dabei weiter an erster Stelle der Fehltage-Statistik. Sie verursachten mehr als 410 Fehltage je 100 erwerbstätige Versicherte. Danach folgen Atemwegserkrankungen, wie Bronchitis, mit 296 Ausfalltagen. Auf Rang drei liegen psychische Erkrankungen, wie beispielsweise Depressionen. Die Fehltage gingen bei den Seelenleiden um mehr als elf Prozent zurück (238 zu 266 im Vorjahr).

Für die Analyse zum Krankenstand wurden die Daten von rund 2,5 Millionen erwerbstätigen Versicherten der Krankenkasse DAK-Gesundheit durch das IGES Institut in Berlin ausgewertet.

Die DAK-Gesundheit ist eine der größten gesetzlichen Kassen in Deutschland und versichert 5,8 Millionen Menschen. Mehr Informationen im Internet: www.dak.de.

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