Ein Gipsverband für Bruno

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„Bleicheröder Knirpse“ zu Gast in der Helios Klinik Bleicherode

Was passiert, wenn man ins Krankenhaus muss? Tut röntgen weh? Und seit wann fliegen eigentlich Bierdeckel im Krankenhaus umher? Am Mittwochvormittag kamen 16 Bleicheröder Knirpse aus der Kindertagesstätte unter Aufsicht ihrer Erzieherinnen Friederike Dönnecke und Sabine Papst in die Helios Klinik Bleicherode, um sich die Klinik einmal genauer anzusehen.

Die Vier- bis Fünfjährigen kamen im Rahmen ihrer Mottowoche „Helden des Alltags“ in die Fachklinik für Orthopädie. Für ein paar der Kinder arbeiten dort tatsächlich ihre persönlichen Helden, nämlich ihre Eltern. Doch auch für die Kinder, die nicht Mama und Papa wiedererkannten, war der Besuch ein besonderes Erlebnis. Beim Klinikrundgang durften sie die neue Röntgenanlage begutachten und hinter die Kulisse der Radiologie schauen. Röntgenassistentin, Ines Kirschner, erklärte den kleinen Besuchern, was beim Röntgen passiert und zeigte, dass man vor der Prozedur keine Angst haben müsse. Als ein Skelett geröntgt und mit den Kindern ausgewertet wurde, erkannten die schlauen Kids genau, wo, welcher Knochen zu sehen ist. Im Anschluss lernten die Kinder beim Rundgang über die Station die verschiedenen Zimmer kennen, die ein Patient bei der Aufnahme in ein Krankenhaus durchläuft.

Ihren Bewegungsdrang konnten die Kindergartenkinder in der Rückenschule unter Aufsicht von den Physiotherapeutinnen Marion Riesmeier und Julia Pfützenreuter stillen. Dank verschiedener Bewegungsspiele, konnten die Mädchen und Jungen ihre motorischen Fähigkeiten, aber auch Ausdauer und Konzentration unter Beweis stellen. Beim Bierdeckelspiel traten sie in zwei Teams gegeneinander an und es galt, das eigenen Spielfeld innerhalb einer Minute von den geworfenen Bierdeckeln der gegnerischen Mannschaft zu befreien. Danach erhielten sie einen kleinen Einblick in kräftigende Rücken- sowie Entspannungsübungen. Zum Schluss wurde zu fröhlichen Kinderliedern getanzt.

Für das letzte Highlight empfingen Assistenzärztin Tina Droste und Pflegedirektor Torsten Eckebrecht die Bleicheröder Knirpse in einem extra für die Besucher vorbereiteten Patientenzimmer. Hier durften die Kinder selbst in OP-Kittel schlüpfen und Teddybär Bruno und die Biene Maya behandeln. Rosalie Senger (5) verpasste Bruno, dem Bären, unter Assistenz von Tina Droste einen Gipsverband am Bein. Ella Eisfeld (5) verpasst dem kuscheligen Patienten im Anschluss eine Impfung. Da Krankenhäuser zwar spannend sind, aber auch Risiken bergen, zeigte Tina Droste, wie wichtig und richtig die Hände zu desinfizieren sind. Ob jeder gut seine Hände gereinigt hatte, konnten die Kinder unter einer UV-Lampe kontrollieren. Zum Schluss erhielten sie alle eine Urkunde für sehr gute Händedesinfektion und den Helios-Hasen Hugo Hops. Bei so vielen Helden vor Ort, fällt der nächste Besuch im Krankenhaus hoffentlich nicht so schwer.

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