Ein Besuch auf der Burg Huy

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Kloster Huysburg liegt auf dem Rücken des sich nördlich von Halberstadt erstreckenden Huywald.

Seine Geschichte geht bis in das späte 8. Jahrhundert zurück. Um 780 stand hier ein Fort, das zur Sicherung des Gebietes gegen die östlich lebenden slawischen Stämme diente. Auf diese Befestigungsanlage geht auch der Name Huysburg zurück. Mit der Ostexpansion des deutschen Adels verlor die Burg jedoch ihre Bedeutung.

Im Jahre 997 verschenkte Kaiser Otto III. den Huy an den Halberstädter Bischof Arnold. Kloster Huysburg wurde 1084 durch Bischof Burchard II. gegründet und wird noch heute von einem kleinen Konvent von Benediktinern bewohnt. Während das Kloster bei einem Brand 1525 stark in Mitleidenschaft geriet, blieb die 1121 geweihte Klosterkirche St. Maria unbeschädigt.

Sie ist ein bedeutendes Denkmal der Baukunst auf dem Wege zwischen früh- und hochromanischer Architektur. 1994 begann die Neugestaltung und Restauration, nachdem in den Vorjahren bereits die Kirche statisch gesichert wurde. Heute leben im Nordflügel des romanischen Klostergebäudes etwa 8 Mönche.

Quelle: Burgen.de

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