Durch Corona nichts verlernt

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SVC Damen in Jena unter Wert geschlagen

Für die Mädels vom Südharzer VC hatte die lange Pflichtspielpause infolge der Corona-Pandemie am Wochenende mit dem Beginn der Spielzeit 2021/2022 endlich ein Ende. Wie schon in den letzten beiden Jahren mussten die Nordhäuser Schmetterlinge zum Auftakt direkt beim Spitzenteam VSV Jena II antreten. Auch im dritten Anlauf stand beim Schlusspfiff ein 0:3 nach packenden 90 Minuten auf der Anzeigetafel, welches dem Spielverlauf nicht ganz wiederspiegelt. Nach lediglich einem absolvierten Spiel hat die Tabelle noch wenig Aussagekraft, alle zwölf Mannschaften der Thüringenliga liegen noch sehr dicht zusammen.
Fast über die gesamte Dauer des Spieles konnten die nur in Minimalbesetzung mit sieben Spielerinnen angereisten Südharzer Mädels gegen den Favoriten aus Jena mithalten, am Ende verhinderten das fehlende Quäntchen Glück und unnötige Fehler in den eigenen Spielaktionen einen durchaus möglichen Satz- oder sogar Punktgewinn. Die lange Pause und etwas Nervosität steckten den SVC Damen nur in der Anfangsphase in den Knochen (1:5), danach kam mit jedem Punkt mehr Sicherheit in die Aktionen auf dem Parkett der Saalestadt. Im weiteren Verlauf konnte der Rückstand auf zwei Zähler verkürzt werden, fortan wurde der Kontrahent bis zum 20:22 nicht aus den Augen gelassen. Bei den Big-Points konnten Kapitän Janine Müller-Buntfuß, Stefanie Karnstedt, Carolin Bauersfeld, Michelle Klante, Katharina Heinrich, Anna Steinmetz und Christin Feitsch ihre Möglichkeiten nicht ausnutzen und mussten sich nach 26 Minuten 21:25 geschlagen geben. Im zweiten Abschnitt sahen die Gastgeberinnen nach ausgeglichenem Beginn (6:6) und folgendem Zwischenspurt zum 17:10 schon wie der sichere Sieger aus. Die dadurch noch zusätzlich angespornten Nordhäuser Damen legten im direkten Gegenzug ihrerseits eine Aufholjagd hin, beim 16:18 war der Konkurrent wieder in direkter Schlagdistanz. Am Ende des zweiten Satzes konnten die sich bietenden Chancen nicht konsequent zu Punkterfolgen genutzt werden, sodass der VSV Jena II nach hartem Kampf erneut mit 25:21 als Sieger vom Spielfeld ging. Wer dachte die Partie sei damit entschieden, sollte wenig später eines Besseren belehrt werden. Mit Anpfiff der dritten Etappe wurden noch einmal alle Kräfte mobilisiert, bis zum 7:7 konnte sich keine Mannschaft einen entscheidenden Vorteil verschaffen. Die erfahrene Rückkehrerin Carolin Bauersfeld legte bei ihrem Debüt im SVC-Dress fortan eine Acht-Punkte-Aufschlagserie an den Tag und brachte ihr Team 17:11 in Front. Im weiteren Spielverlauf konnte der Vorsprung jedoch nicht verteidigt werden, bei 20:20 war alles wieder völlig offen. Am Ende wollten der Gryga-Sechs wiederum die entscheidenden Punkte partout nicht gelingen, trotz starker Leistung konnte man mit 23:25 und daraus resultierend einem 0:3 nichts Zählbares mit auf die Heimreise in den Südharz nehmen. Der Auftakt an der Saale hat gezeigt was volleyballerisch bei den SVC Mädels im Bereich des Möglichen ist und das mit einer kompakten Mannschaftsleistung jedes Spiel erfolgreich gestaltet werden kann. Bereits am kommenden Wochenende sollen diese Voraussetzungen beim SV 1860 Oberweißbach in die ersten Punktgewinne umgesetzt werden.

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