Digitalisierung in der Sozialen Arbeit

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Nordhausen (HSPN): Online-Tagung zur Digitalisierung in der Klinischen Sozialarbeit sehr erfolgreich verlaufen

Die digitale Fachtagung der Klinischen Sozialarbeit an der Hochschule Nordhausen, organisiert vom Institut für Sozialmedizin, Rehabilitationswissenschaften und Versorgungsforschung (ISRV) in Kooperation mit dem European Centre for Clinical Social Work (ECCSW), traf auf großes Interesse. Dem Tagungsformat entsprechend, lautete der Titel „Facetten der Digitalisierung in der Klinischen Sozialarbeit“. Knapp zweihundertfünfzig internationale Teilnehmerinnen und Teilnehmer sowie aus unterschiedlichen Fachgebieten der (Klinischen) Sozialen Arbeit kommende Referierende begrüßten die Organisatorinnen Prof. Dr. Claudia Spindler (HSN), Prof. Dr. Elke Gemeinhardt (HSN) und Frau Lisa Große (ECCSW).

Es gab spannende Online-Vorträge zu u.a. den Themenfeldern Beratung, Lehre, Trauma und Entwicklung im Kontext der Digitalisierung – auch hinsichtlich der aktuellen Herausforderungen, die die Corona-Pandemie mit sich bringt. In den Keynotes wurde auf die Themen der historischen Entwicklung der Digitalisierung in der Sozialen Arbeit und die Herausforderungen des Umgangs mit den modernen Medien in der Erziehungshilfe eingegangen. Mehrere Beiträge wurden in drei Panels unter den Titeln „Digitalisierung und Beratung“, „Trauma“ sowie „Digitalisierung im Studium der Sozialen Arbeit“ gehalten und diskutiert.

In den Pausen sowie direkt im Anschluss an die Tagung bestand die Möglichkeit, Posterbeiträge über aktuelle Forschungen von Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftlern aus vielfältigen Themengebieten der Klinischen Sozialarbeit in einer virtuellen Galerie zu betrachten.

Eine wichtige Erkenntnis der Tagung vor dem Hintergrund der wachsenden Bedeutung der Digitalisierung in allen Lebensbereichen war, dass dieses Thema stärker in den Blickpunkt von Profession und Disziplin rücken sollte, sowohl bezogen auf die Begleitung der Adressat(innen) Klinischer Sozialarbeit, den eigenen professionellen Umgang mit digitalen Medien, als auch in Hinblick auf die gesellschaftliche Ebene der Sicherung sozialer Gerechtigkeit, der Mündigkeit der Bürger(innen) sowie der Wahrung von Demokratie und Menschenrechten.​

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