Die Stabkirche zu Hahnenklee

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Besucht man die Stabkirche in Hahnenklee, kommt man automatisch mit der Geschichte des Hahnenkleer Carillions in Berührung.

Die Stabkirche verfügt schon seit 1976 über ein kleines Glockenspiel. Dieses war im Dachreiter untergebracht. Es erklangen 18 Glocken, die in der Glockengießerei Heidelberg gegossen wurden. Ursprünglich wollte Friedrich Wilhelm Schilling, der Glockengießer, aus diesen Glocken ein Carillion für seine Werkstatt errichten, ist aber vor der Vollendung seines Vorhabens gestorben. Die Glocken wurden aus seinem Nachlass erworben.
Zunächst wurde das Glockenspiel mit einer Walze versehen, auf der Lieder für das automatische Spiel eingraviert wurden.
1986 erhielt das Glockenspiel eine neue elektronische Anlage zur Speicherung und zum automatischen Spiel, zudem eine kleine Tastatur, mit der auch „live“ gespielt werden konnte.

Seit dem Jahre 2000 ist das Glockenspiel defekt. 2001 wurde der Glockenturm der Stabkirche restauriert. In diesem Zuge wurde eine Erweiterung auf 49 Glocken vorgesehen und ein Stockspieltisch eingebaut

2002 wurden zunächst 24 Glocken zu Pfingsten eingeweiht. Dank vieler Spenden konnten Pfingsten 2005 alle Glocken übergeben werden.(Quele:Infotafel vor der Stabkirche)

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