Die Saison mit einem richtig guten Start beginnen

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Zum Saisonstart 2019/20, der 15. Saison des Thüringer HC in Folge seit dem Aufstieg 2005, in der 1. Handball Bundesliga, muss die Mannschaft nach langer Zeit auswärts beginnen. Mit dem 1. FSV Mainz 05 tritt der THC bei einem Neuling in der Bundesliga an (Samstag, den 7. September, 18:00 Uhr), der seine erste Saison in der 1. Bundesliga spielt.

„Wenn man gegen einen Neuling spielt, sind die Rollen klar verteilt, da ist es keine Frage, dass wir die Favoritenrolle haben und das Spiel gewinnen müssen“, sagt Herbert Müller und ergänzt: „Wir freuen uns auf die neue Saison. Eine Saison mit hoffentlich viel Spannung und interessanten Spielen.“

Rückblick:
Das Supercup Spiel, das wir gegen Bietigheim so knapp mit 26:27 verloren haben, war sehr spannend, hinten raus dramatisch. Wir gratulieren dem Sieger SG BBM Bietigheim recht herzlich. Dieses Mal hatten sie das Quäntchen Glück mehr auf ihrer Seite. Natürlich hätten wir den Pokal gern verteidigt. Die Gründe für die Niederlage sind vielfältig, deshalb haben wir noch auf der Heimfahrt im Bus bis spät in die Nacht, eine sehr differenzierte Nachbetrachtung durchgeführt. Das Fazit von Herbert Müller: “Der Thüringer HC war eigentlich in Halbzeit eins das bessere Team, hat es aber verpasst, die Tordifferenz weiter auszubauen. Wir hätten zur Halbzeit mit 4 bis 6 Toren führen müssen, dann hätten wir so eine Schwächephase, wie wir sie zwischen der 35. und 45. Minute hatten, auch besser überstanden. In der Phase hat uns leider Dinah Eckerle, die uns nun mal kennt, reihenweise die Würfe aus dem Rückraum abgenommen.“

Mit dem Sieben gegen sechs ist die Mannschaft wieder ran gekommen, dabei hatte der THC die Top-Spielerinnen von Bietigheim wie Kim Naidzinavicius oder Karolina Kudlacz-Gloc gut im Griff, „Nur die holländische Fraktion mit Maura Visser, Laura van der Heijden und Angela Malestein bereitete uns große Probleme.“

Mit dem letzten Wurf spitzte sich das Spiel noch einmal dramatisch zu. Nur ein Zentimeter tiefer, und der Wurf von Emily Bölk geht ins Tor, so wurde es dieses Mal ein knapper Sieg für die Gastgeber.

Zum Spiel:

„Wenn Du gegen einen Aufsteiger spielst, als Favorit antrittst, dann musst Du so ein Spiel gewinnen.“ Dabei unterschätzt Herbert Müller nicht den Gegner, der gut vorbereitet in so ein Auftaktspiel geht, in einer vollen Halle, mit Euphorie und Selbstbewusstsein. „Die werden Gas geben und kämpfen bis zum Umfallen“, sagt Herber Müller, der sich auf die Mannschaft, die zum ersten Male in der Bundesliga spielt, freut. Er hat die Mannschaft schon in der 2. Bundesliga beobachtet und findet, dass sie zu Recht aufgestiegen ist. Der Aufsteiger wird es immer schwer haben, sich im Oberhaus zu etablieren. Der Vizemeister wird von zahlreichen Fans nach Mainz begleitet und er wird mit Sicherheit keine Zweifel aufkommen lassen, wer das Spiel gewinnt. Wir sind die qualitativ bessere Mannschaft und wir werden mit Ernst und Respekt an die Aufgabe gehen, wollen das Spiel klar und deutlich gewinnen. Dabei freuen wir uns auf ein Wiedersehen mit Larissa Plathen, die aus der THC-Jugend kam und in Mainz den Sprung in die 1. Bundesliga geschafft hat. Für Meike Schmelzer ist es ein besonderes Spiel. „2014 kam sie als 20-jähriges Talent aus der 2. Bundesliga von Mainz zum THC und hat sich bei uns zu einer Leistungsträgerin und deutschen Nationalspielerin entwickelt.“

Zum Kader:
Alle sind an Deck. Es werden wie in Bietigheim alle Spielerinnen mitfahren und zum Einsatz kommen.

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