Die ersten „Zukunftsbäume“ lassen neuen Laub-Mischwald entstehen

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Nordhausen (psv) „Noch Mitte dieses Jahres wollten wir das Projekt „Zukunftsbäume“ durch eine symbolische Herbstpflanzung mit den Eltern der in diesem Jahr geborenen Kinder Nordhausens zum Starten bringen“, erklärte Axel Axt, Stadtförster der Stadt Nordhausen. Pandemie-bedingt musste nun sogar die kleine Variante der Übergabe der Informationstafel mit Vertreterinnen und Vertretern der Stadtratsfraktionen aufgrund der ausgesprochenen Kontaktbeschränkungen abgesagt werden.

Trotzdem ein kleiner Lichtblick für den Stadtförster: Die Pflanzungen von 329 „Zukunftsbäumen“ (Jahrgang 2019), als Teil eines neuen Waldes im Bereich Harzrigi zwischen Nordhausen-Nord und dem Ortsteil Petersdorf, konnten nun abgeschlossen werden. Den Weg zu den „Zukunftsbäumen“ weist nunmehr eine zwei Meter große Hinweistafel. Sie ist ein Gemeinschaftsprojekt von Berufsbildungszentrum Nordhausen, der Naturparkverwaltung Südharz und der Stadtverwaltung Nordhausen.

Das Projekt „Zukunftsbaum geht auf eine Initiative des Stadtrates der Stadt Nordhausen zurück. Mit Geburt erhält jedes neugeborene Kinder Stadt und seiner Ortsteile eine Urkunde zum „Zukunftsbaum“. Der durch die Pflanzungen neu entstehende Laub-/Mischwald, mit zukunftsfähigen und klimawandelangepassten Baumarten, darunter Eiche, Kirsche, Linde, Douglasie, Weißtanne, ersetzt zum Teil die in den Dürrejahren 2018/19 durch die Trockenheit und den Borkenkäferbefall abgestorbenen Fichten-Bestände. Das Gebiet erstreckt sich über mehrere Hektar und wird jedes Jahr mit ca. 3200 bis 400 Bäumen erweitert. Dies entspricht ungefähr der jährlichen Anzahl der Geburten der Stadt Nordhausen.

Foto:Informationstafel zu den ersten „Zukunftsbäumen“
©Stadtverwaltung Nordhausen

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