Die Beelitzer Heilstätten – eine Lost place bekommt ein neues Gesicht

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Die meisten werden diesen Ort kennen, einige Filme, Musikvideos und Fotoshootings wurden hier verarbeitet. Doch nur wenige kennen einige Eckdaten der Geschichte und aus der aktuellen Zeit, denn die Beelitzer Heilstätten werden renoviert und zu Wohnungen, Restaurants und Einfamilienhäusern umgebaut.
Am Sonntag hatte ich das Glück, noch einen kleinen Teil des ehemaligen 200ha großen Geländes besichtigen zu können. Grob 60 Gebäude umfassten die Heilstätten damals, streng geteilt nach Geschlechtern und in Nord- und Südhälfte der Bahnlinie. Im nördlichen Teil wurden die ansteckenden Tuberkulose Patienten behandelt, westlich die Frauen und östlich die Männer.
Im südlichen Teil, waren die Patienten untergebracht, die unter nicht ansteckenden Krankheiten litten.
Überhaupt wurden die Heilstätten schon 1898 gebaut, in 3 Abschnitten. 1901 konnte der erste Teil schon in Betrieb genommen werden.
Im ersten Weltkrieg wurden die nördlichen Gebäude den Militärangehörigen vorbehalten, die südlichen würden als Lazarett gebraucht.
Im 2.Weltkrieg wurden die Heilstätten sehr zerstört und von der Roten Armee in den früheren Zustand wieder errichtet.
1991 erschütterte ein Doppelmord die Beelitzer Heilstätten.
Seit den frühen 90er Jahren standen die Gebäude leer. Viel Vandalismus zeigte sich an und in den Gebäuden.
Seit 2015 gibt es ein neues Nutzungskonzept, wo auch der Baumkronenpfad dazu gehört, der in 25 m Höhe durch das frühere Alpenhaus führt.
Bis 2026 sollen auch alle Gebäude renoviert und von ca 4500 Leuten bewohnt sein. Am Sonntag war leider nur noch ein sehr kleiner Teil im alten Zustand. Aber es ist gut, dass dieser Ort eine neue Aufgabe bekomme hat.

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