Der NABU Thüringen erinnert zum Internationalen Tag des Waldes am 21. März an die Erholungsleistungen des Waldes

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Jena – Wer schon einmal einen Spaziergang durch den Wald gemacht hat, der hat es bestimmt gespürt: ein Aufenthalt zwischen Bäumen hebt die Stimmung, baut Stress ab und hat viele weitere positive Auswirkungen auf unseren Körper und Geist. Zum internationalen Tag des Waldes am 21. März möchte der NABU Thüringen auf die Erholungsleistungen des Waldes aufmerksam machen und die Menschen dazu motivieren den Wald vor der Haustür zu erkunden und schätzen zu lernen.

„Der Wald kann Erholung pur sein. Das Grün und die Ruhe beruhigt die Nerven, die frische Luft stärkt das Immunsystem und der Anblick der Bäume lässt Stress von uns abgleiten“, erklärt Waldexperte und stellvertretender Vorsitzender des NABU Thüringen, Dirk Hofmann. „Das Zwitschern der Vögel und der Geruch der verschiedenen Bäume ergänzen die positiven Wirkungen des Waldes auf den Körper.“

Diese Form der Erholung erreichen wir aber nur durch eine schonende Bewirtschaftung unserer Wälder. Holzproduktion muss in Einklang mit Klima, Boden und Wasser stehen und die Leistungen des Waldes wie die Förderung der Luftreinheit, der Erhalt der Biodiversität sowie der Erholungswert müssen von der Gesellschaft als wesentliche Produkte unserer Wälder gewürdigt werden.

Jetzt im Frühjahr gibt es besonders viel zu entdecken. Erste Farbtupfer tauchen im Wald auf und Frühblüher nutzen die Zeit vor der Belaubung der Bäume. Solange sich die Vegetation noch nicht voll entfaltet hat, sind die Frühblüher wichtige Nahrungsquelle für viele Insekten.

„Wir freuen uns über weiß blühende Märzenbecher und Buschwindröschen genauso wie über das gelbleuchtende Scharbockskraut, die blauen Leberblümchen und die violetten Waldveilchen, die den Waldboden zu einer bunten Farbpalette werden lassen“, berichtet Dirk Hofmann begeistert. „Vor allem die Gerüche des Waldes wie frisches Moos, Baumharz und der Geruch des Waldbodens erwärmen mein Herz.

Wichtiger Hinweis
Wegen des Coronavirus sind bei Aufenthalten in der freien Natur je nach Region immer die aktuell gebotenen Verhaltensregeln einzuhalten.

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