Der Gehegeplatz – Ein Vergleich

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Heute nehmen wir Sie mit auf eine kleine Zeitreise. In eine Zeit, in welcher das Gehege in Nordhausen ansehnlicher war und wohl auch mehr genutzt wurde.

Zu Beginn des 18. Jahrhunderts befand sich auf dem Geiersberg nur kahles Gelände, dessen einzige Vegetation Buschwerk war. Einer der wenigen Bäume war die bekannte Merwigslinde.
Im Zuge der Erschaffung eines Naturparks verfügten die städtischen Behörden im Jahr 1738, dass jeder neu vermählte Nordhäuser 6 Bäume zu pflanzen hatte und jeder neue Bürger sollte 6 Groschen für einen neuen Baum spenden.

Auf den rund 16 Hektar grünte es bald zusehends und das Gehege entwickelte sich zu einem beliebten Ausflugs- und Erholungsziel. Da lag es nur allzu nah Cafés und weitere Gastwirtschaften zu errichten und Konzerte abzuhalten. Hierzu diente der Gehegeplatz als zentraler Anlaufpunkt. An beiden Platzenden wurde je eine Tonhalle errichtet in welchen ab 1830 Konzerte abgehalten werden konnten. Selbst ein Turnplatz wurde unweit vom Gehegeplatz angelegt.

1911/12 durchforstete man das Gehege und legte breitere Wege an. So können die Bürger der Stadt auch heute noch Konzerte besuchen und durch den Park spazieren.

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