Der CDU Stadtverband Ellrich bei der Feuerwehr

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Im zweiten Teil der diesjährigen „Vortragsreihe im April“ des CDU Stadtverbandes Ellrich war am 11. April 2019 das Thema „Feuerwehr & Brandschutz“ auf der Tagesordnung.
Hierzu trafen sich die CDU-Kandidaten zur Stadtrats- und Kreistagswahl mit der Feuerwehr der Einheitsgemeinde Ellrich. Nach einer kurzen thematischen Einführung durch Karl-Robert Hoffmann, selbst Feuerwehrmann und CDU-Kandidat für die Stadtratswahl am 26. Mai 2019, folgte der intensive fachliche Austausch.
Im Zuge dessen wurde das Aufgabenspektrum sowohl der Stützpunktfeuerwehr Ellrich als auch jeder einzelnen Ortsteilwehr erörtert. Dabei kamen natürlich diverse Herausforderungen zur Sprache.
Wichtigstes Element zur Zukunft der Wehren in Ellrich ist und bleibt das Personal. Nur dort, wo die Menschen sich ehrenamtlich bereit erklären, den so wertvollen Dienst in der Freiwilligen Feuerwehr zu leisten und wo die Voraussetzungen dafür vorhanden sind, können die Aufgaben des Brandschutzes und der technischen Hilfeleistung erfüllt werden. Fragen der Personalgewinnung und –bindung haben Stadtverwaltung- und zukünftigen Stadtrat genauso zu beschäftigen wie auch die Ausbildung und Trainings der Kameradinnen und Kameraden.
Natürlich sind die angemessene technische Ausstattung mit Feuerwehrgerät sowie mit persönlicher Schutzbekleidung für die Kameradinnen und Kameraden unerlässlich. Demzufolge gilt, diesen Erfordernissen durch gezielte und wirksame Investitionen zu begegnen.
Für die anwesenden Kandidaten zur Stadtrats- und Kreistagswahl sowie den gesamten CDU-Stadtverband Ellrich stellt dies Selbstverständlichkeit und Herausforderung zugleich dar. Die Frauen und Männer sind schließlich so in Einsätze zu schicken, dass sie diese fachlich und gesundheitlich gut bewältigen können. Dies muss auch in Zeiten klammer kommunaler Kassen gelten.
Wenngleich der Geräte- und Fuhrpark sich sehen lassen kann, so sind doch Nach- und Ergänzungsbeschaffungen unabdingbar. Das war allen Anwesenden deutlich klar.
Zur vollumfänglichen Aufgabenbewältigung ist ein technisch einwandfreier und funktionstüchtiger Zustand des Fahrzeugparks unerlässlich. Auch hier gilt es den nunmehr eingeschlagenen Weg gemeinsam mit Wehrleitungen, Stadtverwaltung, Stadtrat sowie Landkreis und Landrat konsequent fortzuführen.
Zur Sprache kam auch die Infrastruktur. Wenngleich konstruktiv, so doch in aller Offen- und Klarheit wurde über den Bautenzustand der Gerätehäuser und Stellplätze gesprochen. Es wurde noch einmal deutlich, dass das Projekt in Sülzhayn zum Abschluss gebracht werden muss, und in der Folge die Wehren in Appenrode und Gudersleben eine neue Infrastruktur erhalten müssen.
Abschließend klang der Abend gemeinsam aus. Auch hier bot sich nochmal die Gelegenheit des Austausches und konstruktiven Gesprächs zwischen allen Anwesenden.

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