Der 8.Mai muss bundesweiter Feiertag werden!

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„Das Gedenken an 8. Mai 1945 und das Erinnern an die grauenvolle Zeit, die ihm vorausging, hochzuhalten und nicht verblassen zu lassen, ist eine der wichtigsten Aufgaben unserer Gesellschaft. Die Geschichte darf sich an dieser Stelle niemals wiederholen“, fordert Matthias Mitteldorf, Stadtrat der Nordhäuser Linken, in einer aktuellen Pressemitteilung. „Es ist auch gut zu sehen, dass an den Gedenkveranstaltung immer wieder viele junge Menschen teilnehmen. Die Zeitzeug*innen werden leider immer weniger, so dass es umso wichtiger ist, dass die jetzigen Generationen die Chancen nutzen mit ihnen ins Gespräch zu kommen. Auch die russisch-sprachigen Menschen unserer Gesellschaft gedenken jedes Jahr am sowjetischen Ehrenmal“, so Mitteldorf weiter. „Es muss, gerade in einer Zeit, in der Rechtspopulismus und Rechtsradikalismus in die Parlamente streben und eingezogen sind, wieder gesellschaftlicher Konsens werden, sich antifaschistisch zu engagieren und sich konsequent gegen jede Form von Rassismus, Diskriminierung und Antisemitismus zu stellen. Es ist auch ein Tag, an dem wir allen Menschen danken sollten, die sich in den letzten Jahrzehnten antifaschistisch engagiert haben“, erklärt Tim Rosenstock, antifaschistischer Sprecher des Kreisverbandes DIE LINKE.Nordhausen, weiter. „Dass Rechtsradikalismus längst in der Gesellschaft angekommen ist und zu wenig gegen ihn unternommen wird, zeigt auch die jüngere Vergangenheit in Nordhausen, als im vergangenen Jahr die rechtsradikale Splitterpartei Der III. Weg durch Nordhausen in martialischer Art und Weise marschieren durfte, obwohl es sehr wohl Handhabe gegen diese Kundgebung gegeben hätte oder aber auch, dass am Rande des Weinfestes am vergangenen Wochenende mehrere Personen rechtsradikale Parolen brüllend durch Nordhausen zogen“, so Rosenstock weiter. „Auch die Politik sollte ein deutliches Zeichen setzen und den 8. Mai zum bundesweiten Feiertag erklären. Dieser Schritt ist längst überfällig“, sind sich Mitteldorf und Rosenstock einig.

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