Das schöne Wetter genutzt

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Eine kleine „Klostertour“ hat unsere Reporter gestern bei diesem wunderschönen Frühlingswetter unternommen. Begonnen haben wir im Kloster Ilsenburg.

Ilsenburg bietet eine Klosteranlage von europäischer Bedeutung. Das 1018 gegründete Benedikterkloster gehörte zu den angesehendsten und einflussreichen Klöstern im nördlichen Harz. Das Refektorium und der Kapitelsaal gehören heute zu den ältesten erhaltenen romanischen Innenräume im Harz. Ständig wechselnde Ausstellungen und sogar Hochzeiten sollen die Besucherzahlen des Klosters erhöhen.

Nicht weit von Ilsenburg befindet sich das Benedikterkloster Drübeck. Erstmals wurde dies in einer Urkunde von Otto I. aus dem Jahre 960 erwähntAnfang des 11.Jh. erfolgten Umbauarbeiten, be denen die Basilika entstand.Im 12.Jh. kam der Westriegel mit seinen 2 Türmen hinzu.Heute ist das Kloster eine Bildungs- und Tagungsstätte der evangelischen Kirche.

Ca. 20 km entfernt besuchten wir dann das Kloster Wendhusen, welches das letzte unseres heutigen Ausfluges sein sollte. Das Kanonissenstift Wendhusen ist um 825 als Gründung der damals im Nordharz dominanten Adelsfamilie Hessi entstanden. Herausragend bei diesem Kloster ist die teilerhaltene Damenstiftsempore aus dem 9.Jh., die als älteste noch vorhanden in Westeuropa gilt. Die Gesamtanlage wird heute von der nordharzer Altertumsgesellschaft betrieben.

Zum Abschluss sollte dann doch noch eine kleine Wanderung her. Von der Strasse aus sah man in Timmenrode die Gesteinsgruppierungen der Teufelsmauer. Diese werden Hamburger Wappen genannt. Ihren Namen erhielten sie, weil drei aufrechtstehende Gesteinszacken an das Wappen von Hamburg erinnern sollen.

Ein wunderschöner Ausflug, um einen Frühlingstag so richtig genießen zu können.

(alle Fotos unterliegen dem Urheberrechtsgestetz. Weiterverbreitung nur mit schriftl. Genehmigung der Redaktion)

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