Das gehört hinein – die Hausapotheke zur Erkältungszeit

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Der Herbst steht vor der Tür und mit ihm die Erkältungssaison. Daher lohnt es sich, wirksame Mittel gegen Erkältungssymptome und Infekte im Haus zu haben. Wir zeigen, was in einer Hausapotheke enthalten sein sollte, um für die kalte Jahreszeit gewappnet zu sein. Die Kosten vieler Medikamente und Präparate, welche freiverkäuflich in den Apotheken angeboten werden, sind mit der wachsenden Nachfrage seit Beginn der Corona-Beschränkungen teilweise drastisch gestiegen. Ein Vergleichen der Medikamentenpreise kann ungeahnte Ersparnisse bringen.
Grafik : Idealo
Vergleich von Medikamentenpreisen (idealo)

Grundsätzlich hilft gegen Erkältungen ein gesundes Immunsystem. Nahrungsergänzungsmittel können zu dessen Stärkung beitragen. Hier gibt es eine Vielzahl an Präparaten, die unterschiedliche Vitamine und Mineralstoffe beinhalten, wahlweise einzeln oder kombiniert. Sehr beliebt sind Präparate mit den Vitaminen C und D plus Zink.

Feuchte Schleimhäute = gesunde Schleimhäute

Aufgrund der trockenen Heizungsluft in Wohn- und Arbeitsräumen droht die Austrocknung der Schleimhäute in Nase, Mund und Rachen, wodurch sich Krankheitserreger besser dort festsetzen können. Nasensprays mit Meersalz oder Nasenöle mit Sesamöl können die Nasenschleimhaut dabei unterstützen, feucht zu bleiben. Bei den Schleimhäuten im Mund- und Rachenbereich gelingt dies mit Halstabletten, die befeuchtende Gelbildner enthalten. Zudem aktiviert allein das Lutschen von Halstabletten den Speichelfluss und sorgt so für zusätzliche Feuchtigkeit. Halstabletten lindern außerdem Halskratzen und Hustenreiz. Dies geschieht mittels eines lang anhaltenden Schutzfilms, der sich über die gereizten Stellen legt, um die Regeneration zu fördern. Auch bewährt haben sich Gurgellösungen, die wahlweise mit antibakterieller oder antiviraler Wirkung erhältlich sind.

Schnupfen: Laufende oder verstopfte Nase?

Zum kratzenden Hals gesellt sich gern der Schnupfen, hervorgerufen durch eine Überempfindlichkeitsreaktion der nasalen Blutgefäße. Der Körper möchte die Krankheitserreger über die Nase ausspülen und steigert deshalb die Sekretion der Nasenschleimhaut. Kurz gesagt: Die Nase läuft. Um diesen heilenden Ausspülprozess zu unterstützen, empfiehlt sich die regelmäßige Anwendung einer Nasendusche. Diese gibt es in unterschiedlichen Ausführungen zu kaufen, zuweilen mit speziellem Nasenspülsalz als Beilage. Ist die Nase hingegen verstopft, können abschwellende Nasensprays helfen – allerdings ist die empfohlene Anwendungsdauer auf eine Woche begrenzt.

Husten: Trocken oder produktiv?

Anfangs handelt es sich oftmals um einen trockenen Husten ohne Auswurf. Dieser unproduktive Husten wird häufig im weiteren Verlauf produktiv: Gelblicher Auswurf deutet auf eine Entzündung hin, grünlicher auf eine bakterielle Infektion. Klarer, flüssiger Schleim hingegen gilt als unproblematisch. Akuten, schwachen Husten bekommt man zumeist in den Griff, indem man ausreichend Wasser und Tee trinkt und einen Wasserdampfinhalator nutzt. Erweist sich der Schleim als hartnäckig, sind pflanzliche Schleimlöser eine gute Wahl. Dort ist häufig ein Spezialdestillat an ätherischen Ölen enthalten, das entzündungshemmend wirkt und die Produktion von dünnflüssigem Sekret anregt. Auch hier gilt es, viel zu trinken, damit sich der Schleim schnellstmöglich verflüssigt. Chemische Antitussiva unterdrücken den Hustenreiz und sollten daher nur bei schwerem, trockenem Husten eingenommen werden, nicht jedoch bei Husten mit Auswurf.

Das sollte eine Hausapotheke enthalten:

um Erkältungen vorzubeugen:
– Nasensprays und Nasenöle
– Halstabletten und Gurgellösungen
– Husten-Schleimlöser und Antitussiva
– Nasendusche mit Nasenspülsalz
– Wasserdampfinhalator
Allgemein gilt:
Sind die Beschwerden nach zwei Wochen nicht abgeklungen, ist ein Arztbesuch ratsam.

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