„Corona war der Auslöser, warum ich mein Leiden endlich in Angriff genommen habe“

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Mit Beginn der Pandemie begann für viele Arbeitnehmer die Arbeit im Home Office. Kathrin Friedrich arbeitete von Zuhause aus weiter und widmete sich nach ihrer Arbeit dem Home Schooling – mit fatalen Folgen für ihre Hüfte. Die Schmerzen, die sie seit Jahren versuchte hinauszuzögern, trieben sie dazu, endlich die Angst vor der ihr geratenen Operation zu überwinden. Auch Petra Wachowitz stand vor der Frage: muss eine Hüftoperation in der Pandemie wirklich sein?

Sie ist gerade Anfang vierzig, als Kathrin Friedrich die Empfehlung für ein künstliches Hüftgelenk bekommt. „Dafür fühlte ich mich viel zu jung und zögerte den Eingriff immer wieder hinaus“, erzählt die heute 47-Jährige aus Sangerhausen. Mit Beginn der Corona-Pandemie arbeitet sie vorwiegend von zu Hause aus. Nach der Arbeit kümmert sie sich bis spät abends um ihre schulpflichtigen Kinder im Home Schooling. “Ich war dadurch 10 bis 12 Stunden täglich an den Schreibtisch gefesselt”, erklärt sie. Ihr einziger Ausgleich in der Woche war die aktive Teilnahme an einer Frauensportgruppe. Aber auch der Sport muss der Pandemie weichen. Zusehends verschlimmerten sich ihre Beschwerden, so dass sie nicht mehr laufen kann.

Als ihr klar wird, dass die Operation nicht länger warten kann, begibt sie sich auf die Suche nach einem geeigneten Krankenhaus. Sieben verschiedenen Kliniken – ihre Suche führt sie sogar bis nach Berlin – schaut sie sich genau vor Ort an und führt Gespräche mit den Ärzten. „Dann machte ich aufgrund des guten Rufs einen Termin in der Chefarztsprechstunde bei Dr. Steffen Kohler und von der ersten Minute an wusste ich, hier bin ich richtig“, erinnert sie sich über ihre erste Begegnung mit dem Ärztlichen Direktor der Helios Klinik Bleicherode. Er habe ihr zugehört, sich Zeit genommen und alle Fragen beantwortet. Vor allem die Sorgfalt und Ruhe haben sie überzeugt und sie habe es nicht bereut. Ob sie Angst hatte, sich ausgerechnet während der Corona-Pandemie einer Hüftoperation zu unterziehen? „Nein, Corona war der Auslöser, warum ich mein Leiden endlich in Angriff genommen habe“, sagt Kathrin Friedrich. Die Sicherheitsmaßnahmen in der Bleicheröder Fachklinik seien zudem ab dem ersten Kontakt so allgegenwärtig gewesen, dass sie keine Bedenken hatte.

Auch Petra Wachowitz begibt sich nach starken Schmerzen in die Helios Klinik Bleicherode, nachdem ihr Orthopädie ihr mitteilt, dass die konservative Therapie nicht mehr anschlage. Die 63-Jährige aus Nordhausen kennt die Klinik nur aus Erzählungen. Aufgrund der Spezialisierung entscheidet sie sich für die Bleicheröder Fachklinik für Orthopädie. „Hier sitzen die Experten und haben das Wissen über ihr spezielles Fachgebiet. Das gefällt mir und gibt mir ein gutes Gefühl. Außerdem stimmen hier die Qualität der Vorsorge und Nachsorge genauso überein, wie der stationäre Aufenthalt selbst“, sagt sie.

Das Ambiente und menschliche Miteinander habe sie überrascht. „Die Schwestern und Ärzte sind nett, freundlich und zuvorkommend. Das Arbeiten unter den besonderen Bedingungen merkt man ihnen nicht an. Hier ist man ein Mensch und keine Nummer. Von Anfang an strahlt diese Klinik Wärme und Geborgenheit aus. Ich habe das Gefühl, als kenne ich das Personal schon ewig, dabei bin ich das erste Mal hier“, lacht Petra Wachowitz.

Die Einschränkungen durch die Corona-Pandemie im Haus seien spürbar, aber das nehme sie für ihre Gesundheit gern in Kauf, sagt sie. Die Schutzmaßnahmen beeindrucken sie, ebenso wie das Ergebnis: Seit Beginn der Pandemie gab es in der Helios Klinik Bleicherode keinen positiven Corona-Fall – weder bei den Patienten, noch bei den Mitarbeitern. Das strenge Sicherheitssystem der Helios Kliniken tut alles dafür, dass die Sicherheit in den Krankenhäusern funktioniert. Dies sei für die Patienten – und natürlich auch für die Mitarbeiter – enorm wichtig, denn man sah letzten Sommer deutlich die Auswirkungen der Pandemie, als Patienten sich nicht mehr ins Krankenhaus trauten, erzählt Chefarzt und Ärztlicher Direktor der Helios Klinik Bleicherode, Dr. Steffen Kohler. „Mit Corona sind andere Krankheiten ins Abseits gerückt, aber sie verschwinden nicht. Deshalb appellieren wir stets, Vorsorgetermine wahrzunehmen und Leiden nicht aufzuschieben.“

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