Classic Malts I Classic Malts Selection

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Bereits im Ende 1987 läutete United Distillers (UD) – Tochter des Getränkeriesen Guinness – mit der Veröffentlichung der „Classic Malts“-Reihe die Renaissance des schottischen Single Malts ein.
Bei deren Veröffentlichung in den Jahren 1988/89 bestand diese zunächst aus sechs Abfüllungen, welche jeweils für eine Region Schottlands standen. Für die Highlands wurde der 15-jährige Dalwhinnie ausgewählt, die Region West-Highland repräsentierte der 14-jährige Oban, Cragganmore 12 Years stand für das Speyside, der 16-jährige Lagavulin für Islay, für das Lowland wurde der 10-jährige Glenkinchie ausgewählt und für die Inseln der Talisker 10 Years. Die Region Campbeltown, welche für sich nach wie vor in Anspruch nimmt eine eigenständige Whiskyregion zu sein, wurde erstaunlicherweise nicht berücksichtigt.
Guinness fusionierte 1997 mit Grand Metropolitan, woraus Diageo entstand. Der neu aufgestellte Konzern entschloss sich, die „Classic Malts“-Reihe fortzuführen.
Ende 2005 wurde die Reihe in „Classic Malts Selection“ umbenannt und durch weitere Abfüllung ergänzt. Diese sind der Caol Ila 12 Years, Clynelish 14 Years, Glen Elgin 12 Years, Knockando 12 Years und Royal Lochnagar 12 Years. 2007 ersetzte der 12-jährige Glenkinchie den 10-jährigen. 2008 wurden der Cardhu 12 Years und Dufftown 12 Years mit aufgenommen. Insgesamt repräsentieren nun 13 Malts von Diageo die schottischen Whiskyregionen – die Region Campbeltown ist immer noch nicht vertreten. (Übrigens weiß der Verfasser dieser Zeilen sehr genau, dass Diageo keine der drei im Jahr 2020 existierenden Brennereien in der Region Campbeltown besitzt. Dennoch kann man ja ein wenig rumnörgeln.)
Neben den Standardabfüllungen werden auch Distillers Editionen der gleichen Whiskys angeboten, auf welche in einem späteren Beitrag eingegangen wird.
L. E.

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