Cinderella – ein Ballett in 3 Akten

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Jeder kennt die Story von Cinderella. Das kleine Mädchen, welches früh ihre Mutter verlor. Der Vater heiratet wieder und sie bekommt 2 böse Stiefschwestern und eine böse Stiefmutter. Am Ofen, in der Asche, muss sie nun ihr Leben fristen und als Dienstmagd für ihre Mutter und Schwestern da sein. Doch eines Tages sollte sich das Blatt wenden. Der Prinz lädt zum Ball. Mit Hilfe einer guten Fee kann Cinderella unerkannt dorthin. Sie verliebt sich in den Prinzen und am Ende bekommt sie ihn sogar.

Sergej Prokovjev hat dieses wunderschöne Märchen in ein Ballett verwandelt. Im Nachhinein kann man die 40er Jahre, in der das Ballett enstand, in den Kostümen erkennen. Der Zuschauer wird von den Tänzerinnen und Tänzern in eine ganz andere Welt katapultiert. Stimmungsvolle Nuancen in der Musikführung kündigen eine Wendung der Handlung auf der Bühne an. Verschiedene Elemente stehen für verschieden Gefühle. So zum Beispiel steht die Asche für das Vergangene oder überdeckt die Tugenden der Darsteller ( hier auch der Name „Aschenputtel“). Die Tauben sollen für die Hoffnung und die Freiheit stehen.
Und noch ein wichtiges Detail. Der gläserne Schuh. Dieser steht für die Treue. Treue zwischen Cinderella und dem Prinzen.

Am Ende der Aufführung kurz Stille, dann tosender Applaus. Es ist ein Abend der Gefühle. Und noch eine Neuerung findet man hier wieder, was so noch nicht auf der Bühne stand. Die Verbindung zw. Ballett und Moderne. Einzelne Filmsequenzen kann man zwischendurch sehen, welche die gesamte Aufführung auflockern.

Fazit. Das gesamte Werk ist ein Kunstwerk, welches sich lohnt unbedingt anzusehen. Der Zuschauer wird in die Handlung mit hineingerissen.

Am Ende ernteten die Künstler, Tänzerinnen und Tänzer, das Loh-Orchester, tosenden Applaus, der gar nicht abreißen wollte.

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