Carolin Gerbothe geht als CDU-Direktkandidatin für den Kreis Nordhausen in die Landtagswahl:

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„Die Balance zwischen Ökonomie und Ökologie ist mir wichtig“

Klares Votum heute Mittag im „Hotel am Stadtpark“ in Nordhausen-Krimderode: Die 27-jährige Carolin Gerbothe wird CDU-Direktkandidatin für die kommende Landtagswahl im Wahlkreis 3 (Landkreis Nordhausen).

61 der 62 Wahlberechtigten stimmten für die studierte Landwirtin aus Obersachswerfen. Schwerpunkte ihrer Arbeit würden unter anderen die Stärkung des ländlichen Raums sowie die Balance zwischen Natur und Wirtschaft sein, sagte Frau Gerbothe in ihrer Bewerbungsrede.

„Der Generationswechsel ist da. Carolin Gerbothe ist die jüngste aller unserer Direktkandidaten- und kandidatinnen in Thüringen“, sagte Raymond Walk, der Generalsekretär der Thüringer CDU in seiner Rede in Nordhausen. Er freue sich auch, so Walk weiter, dass Egon Primas mit seiner vielfäligen Expertise auch für die neue Legislatur für einen Listenplatz zur Landtagswahl zur Verfügung stehe.

Primas selbst sagte, es falle schwer, auf das Direktmandat zuu verzichten. „Doch für mich gilt: Lass es gut sein, es ist Zeit. Caroline ist eine von uns, sie ist in der Region gut verwurzelt und sie ist eine hervorragende Bewerberin.“ Er hoffe, so Primas, dass er in den Jahren seit 1990 als Mitglied des Landtags viel für die Region erreicht habe. „Alles konnte nicht gelingen. Dafür bitte ich jene, die ich enttäuscht habe, um Nachsicht.“

Unter das Motto von Altbundespräsident Heuß – „Nur, wer weiß, woher er kommt, weiß wohin er geht“ – stellte dann Frau Gerbothe vor den rund 100 CDU-Mitgliedern ihre Vorstellungsrede. Ihre Leben sei maßgeblich von der elterlichen Landwirtschaft geprägt. Eigentlich habe sie Medizin studieren wollen, habe sich dann aber für die Landwirtschaft entschieden. Nach dem Studium in Halle wirke sie seit 2016 als Projektmitarbeiterin im Landratsamt Nordhausen.

Sie sei aktiv in der Landjugend, der Jungen Union, dem Gemeindekirchenrat sowie dem Thüringer Bauernverband. Zum Lebenslauf gehöre auch das Engagement als Thüringer Milchkönigin.

Das Leben auf dem Bauernhof haben „mir Demut gelehrt, vor allem gegenüber der Natur“, so Frau Gerbothe. Auch deshalb sei die Balance zwischen Ökonomie und Ökologie wichtig. „Erhalten, was uns erhält, das trifft für unsere Natur zu. Aber eben auch für unsere Wirtschaft und für die Kraft, die in dieser liegt“, sagte Frau Gerbothe.

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