Bundesnotbremse könnte nächste Woche wegfallen

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Seit Dienstag liegt der Inzidenzwert im Landkreis Nordhausen unter dem Schwellenwert von 100. Wenn auch am morgigen Samstag die Inzidenz unter diesem Grenzwert bleibt, fallen ab nächstem Montag die Regelungen der Bundesnotbremse weg. „Es freut mich, dass sich eine nachhaltige Senkung der Infektionszahlen abzeichnet und wir damit nicht mehr unter die Einschränkungen der Bundesnotbremse fallen“, sagt Landrat Matthias Jendricke. Die aktuelle Thüringer Corona-Verordnung, die voraussichtlich Mitte nächster Woche von einer neuen Verordnung abgelöst wird, ermöglicht verschiedene Erleichterungen und Öffnungsperspektiven bei einem Inzidenzwert unter 100: Private Treffen sind neben dem eigenen Haushalt mit bis zu zwei Personen sowie deren Kinder bis zur Vollendung des 14. Lebensjahres möglich. Bei standesamtlichen Hochzeiten und Beerdigungen sind maximal 35 Personen erlaubt. Die Ausgangsbeschränkungen von 22 bis 5 Uhr entfallen.

Der Einzelhandel darf vollständig öffnen, es bleibt jedoch bei der Testpflicht und der Maßgabe der Kontaktnachverfolgung. Alle körpernahen Dienstleistungen dürfen wieder öffnen. Eine vorherige Testpflicht besteht nur, wenn eine qualifizierte Gesichtsmaske nicht oder nicht durchgängig getragen werden kann. Die Außengastronomie darf mit Terminvereinbarung wieder öffnen, ebenso Campingplätze, Ferienhäuser und Ferienwohnungen. Die Außenbereiche von Museen, Gedenkstätten und anderen Sehenswürdigkeiten dürfen öffnen. Auch Musik- und Jugendkunstschulen können wieder Einzelunterricht anbieten. Damit kann auch in der Kreismusikschule Nordhausen ab Montag wieder unter den bekannten Auflagen des Infektionsschutzes Einzelunterricht in Präsenzform stattfinden. „Wir erwarten mit der neuen Corona-Verordnung des Landes für den Juni weitere Erleichterungen und Öffnungsschritte, wenn die Inzidenzwerte es zulassen“, so Matthias Jendricke.

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