Brunnen verunreinigt

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In der Nacht vom 28. zum 29. April 2020 wurde der Brunnen auf dem Sondershäuser Marktplatz von Unbekannten mit einer fluoreszierenden Flüssigkeit verunreinigt, so dass das Wasser in neonfarbenem Hellgrün sprudelte. Bürgermeister Steffen Grimm informierte unverzüglich sowohl das Veterinäramt als auch das Umweltamt des Kyffhäuserkreises, das nach Überprüfung die Unschädlichkeit der Substanz für Mensch und Tier feststellte.
Das Wasser für den Brunnen wird ständig aufbereitet und umgewälzt, was eine gründliche Reinigung und den Austausch des Wassers nach sich zieht. Dies kann jedoch nur mit erheblichem technischen Aufwand bewerkstelligt werden, der beträchtliche Kosten verursacht. Diese Kosten muss die Allgemeinheit tragen, denn die Wiederherstellung des ursprünglichen Zustands wird aus Haushaltsmitteln der Stadt und somit aus Steuergeld finanziert.
Die nächtliche Aktion ist dabei kein Kavaliersdelikt und geht über einen witzigen Streich hinaus. Wird der Verursacher festgestellt, so hat er die Kosten für Reinigung und Instandsetzung zu tragen.
Nochmals soll darauf hingewiesen werden, dass es sich bei dem aufbereiteten Wasser des Sondershäuser Marktbrunnens nicht um Trinkwasser handelt.

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