Bildungsministerium rechnet zum Schulbeginn landesweit mit Warnstufe 3

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Am heutigen Donnerstag, 4. November, haben in Thüringen eine Vielzahl von Landkreisen und kreisfreien Städten die Warnstufe 3 des Frühwarnsystems erreicht. Das Bildungsministerium geht mit hoher Wahrscheinlichkeit davon aus, dass auch die bisher in Warnstufe 2 verbliebenen drei Gebietskörperschaften Nordhausen, Saalefeld-Rudolstadt und Suhl bis zum Wochenende die Schwellenwerte zur Warnstufe 3 überschreiten werden.  Damit würde dann in ganz Thüringen zum Schulbeginn nach den Herbstferien die Warnstufe 3 gelten.

In Warnstufe 3 gilt dann unter anderem die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung auch im Unterricht und die bereits aus der Zeit des Sicherheitspuffers nach den Sommerferien bekannte Testpflicht mit Bußgeldandrohung. Alle wesentlichen Maßnahmen der Warnstufe 3 finden Sie in dieser Übersicht: https://bildung.thueringen.de/fileadmin/2021/2021-10-04_Corona-Regelungen_Schule.pdf

Am 7. November 2021 wird die neue Allgemeinverfügung des Bildungsministeriums in Kraft treten, die ebenfalls bereits auf der Internetseite des Bildungsministeriums veröffentlicht ist: https://bildung.thueringen.de/fileadmin/2021/2021-11-03_TMBJS-Allgemeinverfuegung_Kita-Schule-Jugendhilfe-Sport.pdf

Alle Schulen und alle Familien müssen sich also auf die Warnstufe 3 einstellen. Eltern und Schülerinnen und Schüler sollten auch immer die aktuellen Informationen ihrer Schule im Blick behalten.

Die Versorgung mit ausreichend Tests ist abgesichert. Bildungsminister Holter erklärt dazu: „Ich und mein Ministerium gehen mit der Situation der Testversorgung immer transparent und offen um. Die Lieferungen aus China sind verzugsanfällig, aber wir haben inzwischen alle 770.000 Tests unserer aktuellen Großbestellung in Thüringen. Sie werden die noch vorhandenen Bestände an den Schulen ergänzen und auffüllen, und unser Partner, das Deutsche Rote Kreuz, wird die Belieferung der Schulen schnellstmöglich sicherstellen. Das geschieht mit Hochdruck und ich danke allen, die an dieser Mammutaufgabe beteiligt sind. Ich setze mich stets für eine ausreichende Versorgung mit Tests für Schulen ein. Daher bin ich auch froh, dass es in dieser Woche im Kabinett gelungen ist, die Weichen für die Bereitstellung von weiteren 20 Millionen Euro im Sondervermögen zu stellen. Geht der Landtag hier mit, werden wir wieder in der Lage sein, größere Bestellmengen abzuwickeln, um größere Puffer einzurichten.“

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