Bildungsminister und Landräte im Austausch zur Thüringer Schulpolitik

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„Durch die nun erfolgte Änderung des Thüringer Schulgesetzes ist keine Schule im Landkreis Nordhausen in Gefahr“, betont Landrat Matthias Jendricke nach einem Treffen heute mit Bildungsminister Helmut Holter. In einem Gespräch mit Thüringer Landräten stimmte sich Bildungsminister Holter zur weiteren Vorgehensweise zur Umsetzung des geplanten Schulgesetzes, zu Maßnahmen der Lehrergewinnung und weiteren Schritten im Bereich der Digitalisierung der Thüringer Schulen ab. Dazu erklärt Holter: „Die Debatte um das Schulgesetz hat gezeigt, wie wichtig es ist, sich auszutauschen und den gemeinsamen Nenner zu suchen. Nur so kann auch die Umsetzung gelingen. Dafür werden wir weiter intensiv mit der kommunalen Familie zusammenarbeiten.“

Landrat Matthias Jendricke, der das heutige Treffen organisierte, unterstreicht: „Wir wurden ausführlich und durch zusätzliche Vor-Ort-Termine angehört. Im Ergebnis ist der Minister den Änderungen des Landkreistags gefolgt. Das begrüßen wir sehr, denn es ermöglicht eine geordnete Schulnetzplanung und sichert die Schulstandorte in den Regionen.“ An dem Treffen nahmen neben Matthias Jendricke die Landräte Petra Enders (Ilmkreis), Peggy Greiser (Schmalkalden-Meiningen), Hans-Peter Schmitz (Sonneberg), Marko Wolfram (Saalfeld-Rudolstadt) und Harald Zanker (Unstrut-Hainich-Kreis). Nach der aktuellen Vorlage des neuen Schulgesetzes sollen in Grundschulen mind. 15 Schüler je Klasse und weiterführende Schulen 20 Schüler eine Klasse besuchen. „Damit erfüllen alle 23 Schulen in Trägerschaft des Landkreises die Vorgaben des Landes“, sagt Jendricke, wie er schon im Kreistag in dieser Woche erläuterte. „Unsere Schulnetzplanung hat damit Bestand und wir müssen keine Schule schließen.“

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