Beyond the Black präsentieren ihr 4. Album „Hørizøns“, das ordentlich rockt!

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Es gibt sicher nur sehr wenige Bands, die es schaffen gleich nach ihrer Gründung (im Jahr 2014 in Mannheim) bei Fans, Kritikern und Kollegen gleichermaßen auf Begeisterung zu stoßen, wie Beyond The Black.

So schafften es die Musiker allesamt Studenten der Popakademie Baden-Württemberg nicht nur mit ihrem ersten gelungenen Album und der Single „In The Shadows“ richtig durchzustarten, sondern legten auch gleich einen Hammer Debütauftritt auf dem Wacken Open Air hin.
Dieser brachte Beyond The Black nicht nur viel Aufmerksamkeit, sondern die Band auch gleich ins Vorprogramm von Saxon auf ihrer Tour mit durch Großbritannien.

Aber auch Größen wie Aerosmith, Korn, den Scorpions oder Within Temptation wurden auf die Band aufmerksam und verpflichten die Band als Einheizer für ihre Shows.

Das verwundert auch nicht, denn die Musiker um die stimmgewaltige Sängerin Jennifer Haben, begeistern mit melodischen technisch einwandfreien Symphonic Metal, mit jeder Menge Gespür für Melodien, hymnischen Refrains und das Ganze auch noch in druckvolle eingängige Songs verpackt.

Das sie damit den Nerv der Fans und der Zeit trafen bewiesen sie spätestens mit ihrem 3. Album „Heart Of The Hurricane“, mit diesem schafften sie es sogar bis in die Top 5 der Chart und hielten sich dort mehr als zwanzig Wochen.

In der TV Show „Sing meinen Song“ nutzte Sängerin Jennifer Haben übrigens geschickt die Gelegenheit, die Songs der Band einem Millionenpublikum zu präsentieren.
Dabei zeigte sich, wie viel Stärke Beyond The Black-Songs auch in gänzlich anderen musikalischen Gewändern offenbaren.

Mit ihrem neuen 4. Album „Hørizøns“ das gerade erschienen ist, legt die Band nun die Messlatte hoch an, um ihre Erfolgsgeschichte erfolgreich weiter zu schreiben.
So stand bei der Entstehung der neuen Songs, die Vielfalt verschiedener musikalischer Einflüsse beim intensiven Song schreiben innerhalb der Band im Vordergrund.
Und das mit Erfolg wie das Ergebnis zeigt.
So wagte sich die Band in ihrer über die Jahre gewonnenen Eigenständigkeit und Einheit weit über den eigenen Tellerrand hinaus, um neue eigene Wege zu gehen und setzten dabei zahlreiche Volltreffer.

Die Bandbreite auf dem Album reicht dabei von klassischem, harten Stromgitarrensound bis hin zu musikalischen Verschmelzungen zwischen Melodic und Symphonic Sound und anderen musikalischen Spielfeldern.

Einen ersten starken Eindruck dieser Arbeit vermittelte so eindrucksvoll die erste
Vorabsingle „ Misery“.

Inhaltlich ruft der Song zum Neuanfang auf und dazu aus all dem Elend auszubrechen. Dabei sind die Zutaten für einen klassischen Metal-Hit klar definiert, coole kernige Gitarrenriffs, ein fettes Sound-Bett vom Feinsten und einen mächtigen Spannungsbogen, der sich über den ganzen Song erstreckt.
Aber auch der treibende Beat zu Beginn, lässt dieses Stück erstrahlen, gepaart mit Staccato-Streichern und Synthesizer – Flächen, die Jennifer Haben viel Platz dafür lassen ihre ganze stimmliche Stärke auszuspielen.

„ Schon dafür hat es sich gelohnt, das Experiment zu wagen. Wir zeigen mit diesem Album, was alles in uns steckt und sind stolz darauf, dass wir musikalisch weiterhin offen bleiben.
Ich bin zuversichtlich, dass wir mit „Hørizøns“ den Nerv der Zeit treffen ohne unsere Wurzeln zu leugnen.“ so die Sängerin, die mit ihren Mitstreitern Stefan Herkenhoff, Chris Hermsdörfer, Tobias Lodes und Kai Tschierschky auf dem neuen Werk wieder einmal eindrucksvoll die Balance schafft zwischen melodiebetonten, auch mal ruhigeren Stücken, die auch mal eine gut gespielte Akustik Gitarre aufweisen, bis hin zu Stücken mit ordentlich Power und gesunder Härte.

Dabei vergisst die Band natürlich auch auf Album Nummer 4 die starken Harmonien und Hymnen nicht, die wir von Beyond the Black gewohnt sind und auch erwarten.
Als Überraschung wartet die Band übrigens im Stück „Wounded Healer“ mit Gastsängerin Elize Ryd von der Band Amaranthe auf.
Sie unterstützt Jennifer Haben und ihre Jungs stimmlich in diesem gefühlvollen und zugleich epischen Werk, das eines von vielen Highlights auf dem neuem Album darstellt.
Aber auch Cellistin Tina Guo ließ es sich nicht nehmen bei dem Stück „I Won’t Surrender“ die Band musikalisch zu begleiten.

Rundum: Beyond the Black haben mit ihrem neuen 4. Album „Hørizøns“ wieder einen Treffer gelandet, der in 13 Stücken ordentlich rockt, aber auch Raum für ruhige Momente und viel Spielraum für neue Einflüsse bietet.
Dabei ist die Band den „Großen Helden der Szene“ durchaus ebenbürtig und teilweise musikalisch sogar interessanter….

Stefan Peter

Foto : Freigabe von Airforce1 Fotocredit: Chris Heidrich

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