Beteiligung junger Menschen stärken

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Vertreter des Kreisjugendrings haben jetzt Landrat Matthias Jendricke Wünsche und Forderungen junger Menschen an die politische Gestaltung des Landkreises Nordhausen übergeben. Der Kreisjugendring, der Dachverband verschiedener Vereine und Organisationen der Jugendarbeit, betreut auch das Kinder- und Jugendparlament des Landkreises. Melissa Boss, Vertreterin des Kinder- und Jugendparlaments, Katarina Uebner, die die Partnerschaft für Demokratie betreut, und Thomas Herwig als Vertreter der Jugendverbandsarbeit sprachen mit Matthias Jendricke darüber, wie Jugendliche stärker in die politischen Meinungsbildungsprozesse einbezogen werden können.

Im Vorfeld der Landratswahl hatte der Kreisjugendring Kinder und Jugendliche befragt, was ihnen im Hinblick auf die Landkreispolitik wichtig ist. Außerdem fand eine Podiumsdiskussion von Jugendlichen mit allen Landratskandidaten statt. „Uns ist es wichtig, die politischen Vertreter für Themen der Jugendlichen vor Ort zu sensibilisieren, ihre Interessen und Bedarfe in unserer Region sichtbar zu machen und aufzeigen, was ihnen persönlich wichtig ist, auch ohne eine offizielle Stimme bei der Wahl zu haben“, so Thomas Herwig. „Das war unser Wahlversprechen an die über 300 jungen Menschen, die ihre Stimme bei der U16-Wahl abgegeben haben. Wir wollen die Herausforderungen und Möglichkeiten einer jugendgerechten Politik ausloten und dazu regelmäßig im Gespräch mit politischen Vertretern wie dem Landrat bleiben.“

Landrat Matthias Jendricke hat sich noch einmal für das Engagement des Kreisjugendrings bedankt, der die Landratswahlen im Frühjahr auch mit neuen Formaten begleitet hat, um Kinder und Jugendliche stärker einzubeziehen. „Das ist wichtig, um das Demokratieverständnis zu fördern und das Bewusstsein dafür zu stärken, sich an Wahlen zu beteiligen. Und es ist auch gut, dass wir ein Kinder- und Jugendparlament haben, damit sich junge Menschen in politische Prozesse des Landkreises einbringen können“, sagt Matthias Jendricke. „Mein Vorschlag ist nun, gemeinsam mit dem Kreisjugendring Treffen mit unseren Jugendkoordinatoren und Jugendlichen vor Ort zu organisieren, um direkt miteinander ins Gespräch zu kommen.“ Bei den Jugendwahlen haben sich fünf große Themenfelder herauskristallisiert: ein attraktives Freizeitangebot für Jugendliche, Schulen und Bauvorhaben in diesem Bereich, Umwelt- und Klimaschutz, Jugendschutz und Jugendpolitik. „Diese Themenbereich wollen wir gern weiter verfolgen und freuen uns, wenn wir fortwährend einen stärkeren Dialog zwischen Politik und jungen Menschen zu erreichen, um den Landkreis gemeinsam zu gestalten und die junge Generation auch im Hinblick auf den demografischen Wandel an unsere Region zu binden“, so Katarina Uebner. „Unser Ziel für einen jugendgerechten Landkreis ist es auch, Politikverdrossenheit entgegenzuwirken, die Partizipation junger Menschen nachhaltig zu stärken und die Bereitschaft zu fördern, zur Wahl zu gehen – von der Kommunal-, Landes-, Bundes- bis zur Europa-Ebene.“

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