Beschränkung des Ticketverkaufs zum Brocken

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Harzer Schmalspurbahnen forcieren ab 24. August Maßnahmen zum Infektionsschutz
Wernigerode – Ab dem 24. August schränkt die Harzer Schmalspurbahnen GmbH (HSB) ihren Ticketverkauf für alle Brockenfahrten ein. Ziel der Maßnahme ist eine weitere Erhöhung des Infektionsschutzes zur Eindämmung der Ausbreitung des Coronavirus.
Eine Reduzierung des fahrplanmäßigen Zugangebots ist dabei nicht vorgesehen, und Fahrkarten zum beliebtesten Reiseziel der Harzer Schmalspurbahnen können auch weiterhin in allen Verkaufsstellen der HSB erworben werden. Neu ist jedoch ab kommendem Montag, dass das kommunale Bahnunternehmen nur noch eine maximale Anzahl an Tickets für alle Züge zum höchsten Harzgipfel und zurück verkauft. Diese orientiert sich an den jeweils verfügbaren Sitz- und Stehplätzen und ist zudem in einzelne Verkaufskontingente für Wernigerode, Drei Annen Hohne und Schierke aufgeteilt. Darüber hinaus können Fahrgäste ihre Brockentickets dann nur noch am Reisetag selbst und für eine vorher festzulegende Bergfahrt erwerben. Hierdurch starten alle in Wernigerode beginnenden Brockenzüge zwar mit freien Sitzplätzen, diese werden aber jeweils für in Drei Annen Hohne und Schierke verkauften Ticketkontingente freigehalten. Flankierend hierzu hat das kommunale Bahnunternehmen den Verkauf von Online-Tickets vorerst eingestellt.
Mit den neuen Regelungen sollen Überfüllungssituationen auf der am stärksten frequentierten Strecke vermieden und der Infektionsschutz für Fahrgäste und Mitarbeiter des Unternehmens noch weiter erhöht werden. Dabei reiht sich die Kapazitätsbeschränkung auf der Brockenstrecke nahtlos in eine Reihe weiterer Schutzmaßnahmen ein, welche das kommunale Bahnunternehmen entsprechend den hygienischen Auflagen der Bundesländer Sachsen-Anhalt und Thüringen bereits umfangreich umgesetzt hat. Dazu zählen neben einer intensiven Kommunikation in allen Medien des Unternehmens, verstärkten Hinweisen in Stationen und Zügen sowie Besucherlenkungen in den Verkaufsstellen auch intensive Reinigungsmaßnahmen. Diese hat die HSB erst Anfang August mit
zusätzlichen Wagenkapazitäten und einer Verdichtung der Reinigungsintervalle noch einmal erheblich ausgeweitet. Aber auch für die eigenen Mitarbeiter hat die HSB umfangreiche hygienische Vorkehrungen in allen ihren Bereichen und Dienststellen umgesetzt.
In den Zügen der HSB gelten auch weiterhin die Pflicht zum Tragen eines Mund- und Nasenschutzes sowie die Beachtung der allgemeinen Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie. Die Auflagen gelten darüber hinaus auch für das Betreten der Fahrkartenausgaben und Dampfläden der HSB. Informationen zum Fahrplan der Harzer Schmalspurbahnen sind in den Verkaufsstellen, auf der HSB- Homepage unter www.hsb-wr.de sowie telefonisch unter 03943/ 558-0 erhältlich.

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