Beschäftigtendichte in der Thüringer Industrie im Jahr 2019

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Die Beschäftigtendichte lag im Jahr 2019 in den Thüringer Industriebetrieben mit 20 und mehr Beschäftigten (Verarbeitendes Gewerbe sowie Bergbau und Gewinnung von Steinen und Erden) bei rund 83 Beschäftigten je 1 000 Einwohner. Nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik gab es gegenüber dem Vorjahr einen Rückgang um 0,4 Beschäftigte je 1 000 Einwohner.

Im Ländervergleich liegt Thüringen über dem Durchschnittwert Deutschland von insgesamt 77 Beschäftigten je 1 000 Einwohner. Deutschlandweiter Spitzenreiter ist Baden-Württemberg mit 120 Beschäftigten je 1 000 Einwohner. Schlusslicht ist Berlin mit 24 Beschäftigten je 1 000 Einwohner.

Die Beschäftigtendichte in den Kreisen des Freistaates hat eine große Spannweite. Sie schwankte von durchschnittlich 26 Beschäftigten in der kreisfreien Stadt Weimar bis 143 Beschäftigten je 1 000 Einwohner im Landkreis Sonneberg. Im Vergleich zu 2018 veränderte sich die Beschäftigten- dichte in den meisten Landkreisen und kreisfreien Städten in Thüringen vergleichsweise wenig. In den kreisfreien Städten Eisenach (-9,5) und Suhl (-8,7) sowie im Landkreis Sonneberg (-6,3) sank die Anzahl der Beschäftigten je 1 000 Einwohner von 2018 zu 2019 jedoch deutlich. Den höchsten Anstieg hatte der Ilm-Kreis mit +6,3 Beschäftigten je 1 000 Einwohner, gefolgt von der kreisfreien Stadt Jena mit einem Zuwachs von 2,4 Beschäftigten je 1 000 Einwohner und dem Wartburgkreis mit einem Plus von 2,1 Beschäftigten je 1 000 Einwohner.

Dem Spitzenreiter 2019 – dem Landkreis Sonneberg mit 143 Beschäftigten je 1 000 Einwohner – folgten die kreisfreie Stadt Eisenach mit 137 Beschäftigten, der Saale-Orla-Kreis mit 131 Beschäftigten, der Wartburgkreis mit 124 Beschäftigten, der Ilm-Kreis mit 110 Beschäftigten und der Landkreis Sömmerda mit einer Beschäftigtendichte von 108 Beschäftigten je 1 000 Einwohner.

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