Beirat des WIR!-Bündnisses kam online zu seiner zweiten Beiratssitzung zusammen

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Nordhausen (HSPN):

Am 10.03.2021 kamen die Beiratsmitglieder des WiR!-Bündnisses „Gipsrecycling – Chance für den Südharz“ zu ihrer zweiten Beiratssitzung zusammen um sich über den aktuellen Stand der bisherigen und geplanten Projekte auszutauschen. Mit dabei waren Mitarbeiter des Projektträger Jülichs sowie des Bundesministeriums für Bildung und Forschung, dem Fördermittelgeber. Während sich das Team der Hochschule Nordhausen – Prof. Dr. Ariane Ruff (Leiterin des WIR!-Bündnisses), Jana Henning-Jacob (wissenschaftliche Mitarbeiterin des WIR!-Bündnisses) und Dr. Kareen Schlangen (Innovationscoach des WIR!-Bündnisses) unter strenger Beachtung der Schutzmaßnahmen gemeinsam traf, nahmen alle weiteren Teilnehmer von ihren jeweiligen Standorten online teil, wie z.B. Weimar, Ellrich, Berlin, Erfurt usw.

Die positive Befürwortung weiterer Projekte durch den Beirat katalysiert das Vorhaben auf die nächste Stufe. Das Ziel, Recyclinggips effektiv sowie effizient zu gewinnen und irgendwann marktfähig zu machen, rückt damit ein Stück näher.

Seit 2018 gibt es das WiR! Bündnis „Gipsrecycling – Chance für den Südharz“. Die Hochschule Nordhausen, insbesondere das Thüringer Innovationszentrum für Wertstoffe (ThIWert) unter Leitung von Prof. Dr. Ariane Ruff, die Casea GmbH aus Ellrich und die Bauhaus Universität Weimar mit dem Finger-Institut (FIB) arbeiten als Initialpartner aktiv an dem folgenden Ziel: Die Erhöhung des Anteils an Recycling-Gips (RC-Gips) zur Schonung der Naturgipsreserven und Bereitstellung des zukünftigen Gipsbedarfs – beginnend von der Erfassung und logistischen Rückführung gipshaltiger Stoffströme über deren technologische Aufbereitung durch Trenn- und Sortiertechniken hin zur Verwertung des RC-Gips durch neue Produktrezepturen. Basis dieser Zielstellung ist der Aufbau und die Verstetigung nachhaltiger Innovationsstrukturen in der Südharzregion durch ein selbstorganisiertes Netzwerk verschiedenster Anspruchsgruppen – ein WIR!-Bündnis.

Unterstützt werden diese Initialpartner von vielen weiteren regionalen und überregionalen Unternehmen, wie z.B. der Dyckerhoff GmbH mit ihrem Werk in Deuna, oder der K-UTEC AG Sondershausen und Forschungsinstitutionen, wie z.B. das MFPA – Materialforschungs- und Prüfanstalt aus Weimar. Aktuell wird in sieben Forschungsprojekten daran gearbeitet dem großen Ziel dieses Bündnisses ein Stück näher zu kommen. Schrittweise werden neue Projekte gestartet, die weitere Forschungsfragen fokussieren. Neben den Initialpartnern und weiteren Projektteilnehmern gibt es auch einen Beirat, bestehend aus acht Experten der Gipsbranche. Seine Aufgabe ist es, objektiv und fachlich die geplanten Projekte zu bewerten. Im besten Fall wird eine Empfehlung zur Förderung und damit zur Durchführung der Projekte ausgesprochen.

Das Projekt wird gefördert durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) über das Programm „WIR! – Wandel durch Innovation in der Region“.

Bild(er)unterschrift(en): Dr. Ariane Ruff, Dr. Kareen Schlangen und Jana Henning-Jacob trafen sich zur digitalen Beiratssitzung des WiR!-Bündnisses

(Bildquelle: Tina Bergknapp)​

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