Baulückenkataster der Stadt Nordhausen geht an den Start

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Nordhausen (psv) Die Stadt Nordhausen startet jetzt ein online zugängliches Baulückenkataster auf der städtischen Internetseite www.nordhausen.de einschließlich weiterführender Informationen (FAQs). Mit dieser Aufstellung können sich Bauinteressierte einen Überblick zu möglichen Wohnbaulandreserven verschaffen. Gleichzeitig erfolgt ein Anstoß zur Mobilisierung von Baulandpotenzialen.

Trotz sich abzeichnender stagnierender Einwohnerzahlen besteht in Nordhausen weiterhin eine Nachfrage an Wohnbaugrundstücken, die vorrangig im Innenbereich gedeckt werden sol. Dies entspricht den Zielen der Stadtentwicklung sowie dem Integrierten Stadtentwicklungskonzept Nordhausen (ISEK 2030) und dient gleichzeitig dem Ziel der Nationalen Nachhaltigkeitsstrategie aus dem Jahr 2016 (Reduzierung der Inanspruchnahme zusätzlicher Flächen für Siedlungs- und Verkehrszwecke in Deutschland auf unter 30 Hektar pro Tag). Dabei dient die flächensparende Siedlungsentwicklung nicht nur einem schonenden Umgang mit Frei- und Landschaftsraum sowie der Vermeidung von zusätzlichem Verkehrsaufkommen. Ebenso können vorhandene Erschließungsanlagen effizienter und dauerhaft ausgelastet werden und Aufwendungen für weitere Infrastruktur vermieden werden.

Den Gemeinden wird im Baugesetzbuch (§ 200 Abs. 3 BauGB) die Möglichkeit der Veröffentlichung eines Baulandkatasters gegeben. Darin können sofort oder in absehbarer Zeit bebaubare Flächen in Karten oder Listen auf der Grundlage eines Lageplans erfasst werden. Diese Baulücken können mit der Angabe von Flur, Flurstücksnummer, Straßenname und Angaben der Grundstücksgröße veröffentlicht werden. Eine entsprechende Bekanntmachung zur Veröffentlichungsabsicht erfolgte bereits am 6. März 2019. Grundstückseigentümer haben weiterhin die Möglichkeit einer Veröffentlichung ihrer Grundstücke zu widersprechen.

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