Banken auf die Füße treten: Überhöhte Überziehungszinsen den Kampf ansagen

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Überhöhte Dispozinsen treffen vor allem Erwerbslose, Alleinerziehende und Niedrigverdiener*innen. Deswegen will DIE LINKE den Zinssatz für Dispo- u. Überziehungskredite auf 5 Prozentpunkte über dem EZB-Leitzinssatz deckeln, Kostenverlagerungen unterbinden und Verbraucherzentralen wie Schuldnerberatungsstellen stärken.

Nicht nur die Verbraucherzentralen weisen darauf hin: Obwohl die Banken sich fast umsonst Geld von der Europäischen Zentralbank leihen können, zahlen ihre Kundinnen und Kunden weiter völlig überhöhte Zinsen bei überzogenen Girokonten (Dispokredite). Banken bereichern sich auf Kosten der meist ärmeren Verbraucherinnen und Verbraucher. Es ist ein Milliarden-Geschäft.
„Eine gesetzliche Grenze für Dispokrediten ist dringender geboten denn je“, erklärt Kersten Steinke, Abgeordnete aus Nordthüringen. „Es gibt Banken, die bis zu 13 Prozent Dispo-Zinsen verlangen.“

DIE LINKE hat deshalb einen Antrag „Dispozinsen deckeln – Verbraucherinnen und Verbraucher vor Überschuldungsfalle schützen“ in den Bundestag eingebracht. Sie fordert schon lange die gesetzliche Deckelung der Dispo-Zinsen auf fünf Prozent über den Leitzinssatz der EZB.

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