Axel Rudi Pell rockt frisch und voller Power !

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Ausnahme Hardrock und Metalgitarrist Axel Rudi Pell ist ein gutes Beispiel dafür, das man nur fest an seine Träume und an sein Talent glauben muss, um die Welt musikalisch zu erobern und das es nicht unbedingt in New York, London oder Los Angeles sein muss um eine echte Welt – Karriere zu starten.
Auch eine Stadt wie Bochum bzw. Wattenscheid, kann unter Umständen eine recht gute Ausgangsbasis sein, gepaart mit eisernem Willen, viel Fleiß einer große Portion Talent und Können, um die Bühnen dieser Welt zu erobern.

1960 in Wattenscheid geboren, ist Axel bereits als junger Mann mehr als musikbegeistert.

Als Gitarrist bei der Band Steeler tritt er zum ersten Mal Mitte der 80iger mit Erfolg in Erscheinung.
Von 1984 bis 1989 veröffentlicht die Band vier Alben und ist überall dort zu sehen und zu hören wo man sie spielen lässt.
Aber irgendwann reicht dem kreativen Musiker, das alles nicht mehr und so macht er sich schließlich „vom Acker“, um 1989 seine eigene Band unter seinem eigenen Namen ins Leben zu rufen.
Und obwohl der traditionelle Metal / Hardrock immer wieder von verschiedenen Seiten für tot erklärt wird, geht Axel Rudi Pell seinen eingeschlagenen Weg konsequent weiter und lässt sich dabei in keinster Weise beeinflussen, weder von Moden oder Trends noch von Kritikern.

Ganz im Gegenteil, er liebt diesen stromverstärkten Sound und bringt in schöner Regelmäßigkeit ein Album, sehr zur Freude seiner Fangemeinde, nach dem anderen auf den Markt, die alle eines gemeinsam haben – hohe Qualität, Musikalität und begeistern immer wieder sowohl Presse und auch Fans.

Seine Beständigkeit, sein Fleiß und seine Ausdauer, aber besonders seine Songs gepaart mit seinem Gitarrenspiel sichern ihm dabei nicht nur immer wieder Auftritte auf den großen Festivals der Welt, sondern auch den großen Respekt bei Kollegen und Anhängern und machen ihn selbst zum Kult.
Er selbst kann mit dem Begriff nicht viel anfangen, „aber wenn man so lange so erfolgreich dabei ist, dann hat man sich so etwas vielleicht auch verdient.“ sagt Pell…
Das klingt nicht nur bodenständig, sondern ist auch sicher so von ihm gemeint.

Wie vielen andere Musikern auch wurde auch AXEL RUDI PELL in den letzen zwei Jahren ausgebremst.

Aber Langeweile im Lockdown? Nicht bei AXEL RUDI PELL!

Nach seinem letztjährigen Top 5-Album „Sign Of The Times“ und dem Coveralbum „Diamonds Unlocked II“, die Fortsetzung des Coveralbums „Diamonds Unlocked“ von 2007 sind Herr Pell und seine Mannen nun mit dem neuen Werk „LOST XIII“ und brandneuen Song in guter alter Hardrockmanier am Start.
Und schon bei den ersten Tönen des ersten Songs „Survive“ wird klar, das es Sänger Johnny Gioeli, Bassist Volker Krawczak, Keyboarder Ferdy Doernberg und Schlagzeuger Bobby Rondinelli (Ex- Rainbow) mal wieder geschafft haben, Pells Kompositionen in ein perfektes kerniges Hardrock-Album, routiniert hörenswert aber auch kräftig rockend und harmonisch zu verwandeln.

Produziert wurde LOST XIII von Axel Rudi Pell persönlich, gemischt hat Tommy Geiger, gemastert wurde die Scheibe von Ulf Horbelt, der dem Album so den letzten Schliff verpasst hat.

Dabei reicht die Bandbreite der Songs von hart kernig erdig und rockig bis hin zur Mega Power Ballade, die in Form von „Gone with the wind“ natürlich nicht fehlen darf.
So ist AXEL RUDI PELLS neue Scheibe wieder mal ganz typisch und dennoch erfrischend neu, mal mitreißend aber auch gefühlvoll mit hörenswerten Texten und eingängigen Harmonien.
Wobei jeder Song für sich zeigt, das hier echte Könner am Start sind die nur darauf brennen die neuen Songs live auf den Bühnen der Welt zu präsentieren.

Bleibt abschließend nur noch, das kleine Geheimnis um den Albumtitel zu lösen. Dazu Pell: „XXIII ist die römische Ziffer für die Zahl ‚23‘ und symbolisiert den 23. Buchstaben im Alphabet, das ‚W‘. Und das steht in diesem Fall als Abkürzung für ‚World‘, man könnte das Album also auch ‚Lost World‘ nennen und es auf die derzeit besorgniserregende Situation der Welt münzen.“ Alle weiteren offenen Fragen werden er und seine erstklassige Band dann im Frühjahr und Herbst auf Tournee beantworten.

Fazit: Wer richtig kernigen Hardrock der Alten Schule mag und sich begeistern kann für Musiker, die noch echte Könner sind, ist bei AXEL RUDI PELL wieder genau richtig und hat sicher auch an den Songs so richtig Spaß,

Wobei Johnny Gioeli auch diesmal wieder sehr überzeugend seinem Ruf als absoluter Top Sänger mehr als gerecht wird und jeden Song stimmlich und voller Druck veredelt.

Tour:
Part 1
18.04. DE-Köln – Essigfabrik
19.04. DE-Saarbrücken – Garage
21.04. CH-Bern – Bierhübeli
23.04. DE-Singen – Stadthalle
25.04. DE-München – Backstage
26.04. DE-Langen – Neue Stadthalle
27.04. DE-Berlin – Huxleys
03.05. DE-Hamburg – Große Freiheit 36
04.05. DE-Hannover – Capitol
05.05. DE-Karlsruhe – Substage
06.05. DE-Leipzig – Hellraiser
08.05. DE-Bochum – Zeche
Part 2
07.09. DE-Bochum – Zeche
08.09. DE-Bremen – Aladin
09.09. DE-Dresden – Tante Ju
13.09. AT-Wien – Szene
16.09. DE-Memmingen – Kaminwerk
17.09. CH-Pratteln – Z7
20.09. DE-Aschaffenburg – Colos-Saal
21.09. DE-Nürnberg – Hirsch
23.09. DE-Erfurt – Central
24.09. DE-Stuttgart – LKA Longhorn
25.09. DE-Bochum – Zeche

Foto und Text: Stefan Peter

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